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Siebenter Band. N - R.
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Quelle.

Fufs in 24 Stunden gebolirt, die ganze Arbeit erfordert aberwenigstens 3 Jahre. Das Salzwasser hebt man mit einemBambusrohre, welches unten ein Ventil hat, sich durch Auf-und Niederstofsen füllt und mittelst einer Walze durch Och-sen aufgezogen wird, aus der gebohrten Röhre.

IIL Reichthum derselben.

Aus der Theorie vom Ursprünge der Quellen ergiebt sich,dafs sie eine ungleiche Menge von Wasser liefern müssen.Die sogenannten Seihquellen, in denen sich das auf ebeneFelder und unbewaldete Gegenden fallende, nicht wieder ver-dunstende, sondern durch eine undurchdringliche Erdschicht zu-rückgehaltene, hydrometeorische Wasser sammelt, sind derNatur der Sache nach die ärmsten, und die durch sie gespei-sten Brunnen werden daher durch fortgesetztes Schöpfen baldleer und versiegen bei anhaltender Dürre leicht gänzlich. Sinddie örtlichen Verhältnisse zur Erzeugung der Quellen günstig,d. h. wenn die umgebenden Hügel und Berge belaubt sindoder so hoch, dafs sie durch ihre Kälte den Wasserdampf deratmosphärischen Luft in beträchtlicher Menge anziehn uud dasaufgenommene Wasser leicht durch eine lockere, auf einerundurchdringlichen Unterlage ruhende Erdschicht niedersinkenlassen, so ergiebt eine einfache Berechnung leicht die grofseMenge des auf diese Weise vereinten Wassers. Ist nämlichin einem solchen Falle nur eine Kreisfläche von beiläufig 500Fufs Halbmesser gegeben, so beträgt ihr Flächeninhalt fast785400 Quadratfufs und liefert also, die jährliche Regenhöhenur zu 18 Zoll angenommen, in einem Jahre fast 117S100Kubikfufs Wasser, also täglich 3227 Kub. Fufs, stündlich134,48 Kub. F. oder, die Pinte (welche etwas mehr als l Li-ter beträgt) hoch zu 48 Kub. Z. angenommen, nicht wenigerals 4841 Pinten. Aus einer ähnlichen Berechnung ergiebt

«es Zermalmens. Allein wenn man bedenkt, dafs der Widderkopfoder Bohrer am obern Ende hohl und vermuthiich nur unten gehär-tet ist, dann dje lange Zeit berücksichtigt, welche zu dem Zermal-men verwandt wird, so scheint mir der Einwurf ungegründet. JedeMethode des Herausziehns des alten Bohrers würde so lange Zeitnicht erfordern; gäbe man aber nach einem solchen Unfälle das Boh-ren ganz auf, so hatte Imbf.ht dieses in Erfahrung gebracht.