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Quelle.
7 Jahre nur einige Wochen hindurch [liefst. Varevits 1 er-zählt von einer heifsen Quelle in Japan , die täglich zweimalnur eine Stunde lang, und von einer andern bei Cacherhir,welche beim Schmelzen des Schnees im Mai nur Morgens, Mit-tags und Abends Wasser giebt. Die fontaine ronde unweitTontarlier intermittirt in Perioden von () Minuten , welchesDutrochet von entwickelter Kohlensäure ableitet, die denCanal erfüllt, auch ist eine andere im Jura, welche alle 7 Mi-nuten intermittirt 2 . Ueberhaupt ist die Schweiz aus leichtbegreiflichen Gründen vorzüglich reich an Erscheinungen die-ser Art. So sieht man bei Watlis in Graubündten aus einemFelsen zwei Quellen , ungefähr 25 Schritte von einander ent-fernt, hervorbrechen, welche vom Anfänge Aprils an bis zumHerbst reichlich fliefsen 3 , eine ähnliche in Unterwalden beiGravenort dauerte im Jahre 1700 bis zum Monate October 4 5 ;der nahe dabei befindliche Diirrbrnnnen ist von gleicher Be-schaffenheit , und der sogenannte verlorne Brunnen dringt amVorgebirge des Rözliberg-Gletschers ans einer weiten Höhlevom Frühlinge bis zum Herbste wie ein kleiner Bach her-vor®.
Vorzüglich merkwürdig ist der Engstierbrunnen im Bern’-schen, welcher doppelte Perioden hält, zuerst eine jährlichevon Mitte Mai bis in die Hälfte des August, dann eine täg-liche, von 4 Uhr Nachmittag bis 8 Uhr Morgens; jedoch sindbeide Perioden nicht absolut regelmäfsig, indem er vielmehrzuweilen täglich längere oder kürzere Zeit selbst ohne Unter-brechung fliefst oder ausbleibt und auch beim jährlichenWechsel nicht ohne Ausnahme zu der nämlichen Zeit er-scheint 6 . Von ähnlicher Beschaffenheit ist der Lugibach. DasWasser des Bads zu Pfäfers in der Landschaft. Sarganz kommtjährlich im Anfänge des Mai zum Vorschein und verschwindetMitte Septembers. Bei Putschlaf in Graubündten und an einigen
1 Geogr. gen. cap. 17. pr. 7.
2 Adii. |Chim. et Phys. XXXIX. 230. 435. Daraus iu Pog-gendorff Ann. XV. 533.
3 SciiEi'CH/.ER Itiner. alpin, p. 483.
4 Schkcchzkr Naturgesch.
5 Gbeker die Eisgebirge des Schweizerlandes. Bern 1766. 8. Th.I.
S. 148.
6 Scheochzer [tin. alp. T. I. p. 26. T. II. p. 405.