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Quelle.
den angegebnen Ursachen, nämlich die gleichbleibende mitt-lere Warme des Bodens nnd der HydTometeore, bedingt wird.Diese Bestimmung ist nothwendig, um einen festen Unterschei-dunesgrund derselben von den kalten zu haben. Es folet hier-aus dann von selbst, dafs eine Quelle an irgend einem Orteeine warme zu nennen ist, die an einem andern eine kalteseyn würde. Kaum scheint es mir erforderlich, diesen kei-neswegs allgemein angenommenen Unterschied zu rechtfertigen,welcher ohne Widerrede besser begründet ist, als die Annah-me irgend einer bestimmten Temperatur; denn man würde of-fenbar eine Quelle von 25° C. in Norwegen eine Thermalquellenennen , die es unter der Linie aber nicht wäre. Schwerlichwird man einen Gegengrund gegen diese Bestimmungsart dar-aus hernehmen können, dafs es hiernach ungewifs bleibe, obeine Quelle unter die warmen zu zählen sey, da nicht seltendie kalten um einen oder selbst einige Grade wärmer sind, alsdie mittlere Temperatur des Orts; denn an allen Orten, woThermalquellen sind, giebt es auch kalte und zwar mehrere,aus denen die örtliche Mitteltemperatur der Quellen leicht ent-nommen und somit aufgefunden werden kann, ob die Tem-peratur einer Thermalquelle über diese hinausgehe.
Man findet die warmen Quellen überall in allen Weltthei-len, sowohl auf dem Continente als auch auf Inseln, in gro-fser und geringer Entfernung vom Meere, auch in ungleichenHöhen über dem Meeresspiegel, jedoch erreichen sie nichtganz die Höhe der kalten. Am zahlreichsten sind sie in vul-canischen Gegenden und hängen dort nicht selten als inter-mittirende Springbrunnen mit den vulcanischen Thätigkeitenzusammen, in welcher Beziehung sie auch bei der Untersu-chung der Vulcane mit berücksichtigt werden müssen. Blofs beidiesen letztem Quellen erreicht die Wärme den Siedepunct,bei allen übrigen ist sie niedriger, wie auch fast nothwendigdaraus folgt, dafs das Wasser sogleich unter diese Tempera-tur herabsinkt, wenn es von der erhitzenden Ursache entferntwird. Einige Quellen kommen indefs der Siedehitze nahe,andere dagegen haben blofs den Schein einer so hohen Tem-peratur, weil sie bei ihrem Ursprünge nach Art des siedendenWassers sprudeln, was jedoch eine Folge der grofsen Mengedes gleichzeitig ausgestofsenen Gases ist. Dieses sieht inan