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Siebenter Band. N - R.
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T emp er atur.

namentlich in Wiesbaden i , bei einer heifsen Quelle auf Cey-lon, die viel Stickgas ausstöfst 2 , und bei vielen andern, selbstkalten Quellen.

Unter die warmen Quellen gehören nach der aufgestelltenBestimmung auch die Salzquellen, mindestens die meisten der-selben, ungeachtet ihre Temperatur die mittlere der Orte nichtmerklich übersteigt und nicht füglich bedeutend über diesehinausgehn kann, weil sie dadurch entstehn, dafs das hydro-meteorische Wasser zu den in ungleichen Tiefen vorhandenenSalzstö'cken oder Salzlagern hin abdringt und mit dem aufge-lösten Salze in ungleichem quantitativen Verhältnisse verbun-den wieder emporquillt. Hiernach müfste ihre Temperaturderjenigen der sogenannten kalten gleich seyn, und wenn siehierüber hinausgeht, so scheint die Ursache hiervon nur inzwei Bedingungen liegen zu können, nämlich zuerst in derAuflösung des Salzes und zweitens in der gröfsern Tiefe,worin meistens die Salzlager angetroffen werden. Die erstedieser beiden Ursachen müfste eigentlich das Gegentheil be-wirken, weil bei der Auflösung von Salzen bekanntlich vieleWärme gebunden wird, die zweite wird dadurch sehr be-schränkt, dafs die Tiefe, aus welcher die Soolquellen kom-men, im Ganzen nicht sehr bedeutend ist, und es scheint mirdaher bei der Möglichkeit einer Mitwirkung noch anderer Ur-Sachen sehr schwierig zu seyn , dieses Problem genügend zulösen, und zwar um so mehr, da die Temperatur dieser Quel-len nicht mit ihrer Tiefe, wohl aber mit ihrer Löthigkeit zuwachsen scheint, wie namentlich Eges' 3 gefunden hat. Dieserfand nämlich die Soolquelle aus einem Bohrloche zu Königs-born in Westphalen 14°, 3 C., die eine zu Werl = 15°ieine andere daselbst = 14°,9; die Quelle bei Soest zeigte imSeptember 12°,9, im December 11°,6, die zu Sassendorf imSeptember 13°, 2, zwei andere nicht tiefe Brunnen daselbst imSeptember 9°, 8 und 9°, 7 5 zwei Brunnen zu Westernkotten 13°, 1 und 13°,9; die Quelle zu Rheine 11°, 6; zu Rothenfel-de l(j°, 25 bis 16°, 9; die aus einem Bohrloche zu Neusalz-werk 15°, 75. Alle diese Temperaturen sind im Ganzen con»

1 Neue Schriften d. Gesells. Naturf. Freunde. Bd. III. S. 104.

2 John Davy in Ann. Cli. et Pliys. XXIII. 269.

3 Karsten’s Archiv. Th. XIII. S. 305,