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Siebenter Band. N - R.
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1090
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Q u e

Ile.

Namen der Quellen.

Tiefe

Temp. C.

Gebirgsart.

rheinl. F.

11. Elsafs u. Lothrin-

gen.

Dieuze ....

—

12,5

Gryphitenkalk.

Moiensik . . .

—

13,75

desgl.

Chateau-Salins

46

17,5

desgl.

Niederbrunn bei Saar-

brück ....

—

18,75

Flötzgebirge.

12. Ungarn .

Sülze .....

—

15

VI. Bestandtheile der Quellen.

Das Quellwasser ist im Allgemeinen rein, wie destillirtesoder wie Regenwasser, weil es im Ganzen durch einen De-stillationsprocefs erhalten ist, indem es durch Verdampfungvon der Oberfläche der Erde aufsteigt und durch den Nieder-schlag in den Hydrometeoren wieder zurückgeführt wird.Während es jedoch in den Coden eindringt und sich theilsin den unterirdischen Canälen ansammelt, theils fortfliefst,nimmt es von den daselbst Vorgefundenen auflb'slichen Sub-stanzen auf und wird hierdurch verunreinigt. Die Wasser derkalten Quellen dringen meistens nicht tief in die Oberflächeder Erdkruste ein und nehmen daher auch keine bedeutendeMenge aufgelöster Substanzen in sich auf, die jederzeit mitder Beschaffenheit des Bodens, woraus sie entspringen, Über-einkommen. Am reinsten sind daher diejenigen Quellen, wel-che aus dem über Urgebirgsarten gelagerten Sandsteinen ent-springen, indem sie gar keine fremdartigen Bestandtheile ent-halten, aufser etwas atmosphärische Luft mit einigem Ueber-schusse von Sauerstoffgas und wenig kohlensaures Gas, welcheGasarten überall vom Wasser begierig aufgenommen werden.Aufserdem enthalten viele Quellen, hauptsächlich mehrereThermen, eine bedeutende Menge Stickgas, welches wegenseines mangelnden Einflusses auf die Beschaffenheit des Was-sers nur dann beachtet wird, wenn seine Menge sehr bedeu-tend ist. So finden sich z. B. südöstlich von Hossick inNewyork in einem Umfange von 4 bis 5 Acker Landes dreiQuellen, aus denen eine unbestimmbare Menge reines Stick-