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Siebenter Band. N - R.
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B e s t a n d t li e i 1 e.

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Soolquellen gezahlt werden. Inzwischen sind einige derselbensehr berühmt, z. B. die Kochsalztherme mit wenig Eisenoxydzn Baden - Baden von 07° bis 75° aus Granit entspringend; Ba-den in der Schweiz , mit schwefelsaurem Kali und Natronvon 40° bis 50° Wärme, aus Molasse kommend; die zu Vals oder St. Peter ebendaselbst aus Granit, von 27°; insbesondereaber die vielen Quellen in Wiesbaden , aus Thonschiefer kom-mend , von 48° bis 65° Wärme. Nicht eigentliche Kochsalz-thermen, aber mineralische Kochsalzquellen sind ferner derRagozzi und der Pandur zu Kissingen in Baiern , beide reichan Kohlensäure, aus buntem Sandstein entspringend; der Heil-brunn in Baiern , mit kohlensaurem Natron, aus Molasse; diekohlensäurehaltige Kochsalzquelle zu Kannstadt in Würtem-berg von 12°,5 Temperatur ans Keuper; die Kochsalzthermezu Balaruc in Frankreich und die kochsalzhaltige Mineralquellezu Niederbrunn bei Saarbriick von 18°,75 aus jüngerem Elcitz-gebirge.

5. Sehr gering ist die Zahl der alaunhalligen Quellen,doch giebt es deren zu Bachem am Niederrhein , zu Bath undCrems.

6. Natronhaltige Quellen, die wegen ihres Einflusses aufdie Haut mitunter auch Seifenwasser genannt werden, sindunter andern die unbedeutenden zu Costen , Turmitz und Glim-mern in Böhmen und die sehr berühmte Therme zu Teplitz ebendaselbst von 47°,5 Wärme, aus Porphyr entspringend.Kohlensaures Natron haltige Quellen sind die sehr bekanntenzu Warmbrunn in Schlesien von 37°, 5 Wärme, aus Granitentspringend, und die im Nassau’schen zu Ems von 22°,5;42°,5 und 50° Temperatur; zu Schlangenbad von 27°,5 Wärmeund der berühmte, salzsaures und kohlensaures Natron haltigeSäuerling zu Geilnau von 10°,5 Wärme, sämmtlich aus Thon-schiefer kommend.

7. Die Zahl der Bitterwasser ist gleichfalls nicht grofs.Es gehören dahin die berühmten zu Seidlitz und Seidschützin Böhmen , beide aus Gneis kommend; desgleichen zu Pülnaund Steinwasser, ebendaselbst, erstere mit Glaubersalz, letzteremit salzsaurem Talk, und die berühmte zu Ebsham in Surrey.

8. Glaubersalzquellen sind häufiger. Sie finden sich zuBrüx in Böhmen, zu Vippach - Edelhausen in Sachsen mitkohlensaurem Natron, von 5° Wärme; zu Rippoldsau in Ba-