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Siebenter Band. N - R.
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Quelle.

Vulcane Idienne auf Java herabfliefst 1 : auch soll es einigesolche auf Island geben. Sie kommen allezeit von Vulcanenund ihr Ursprung läfst sich leicht daraus erklären, dafs die ausdiesen aufsteigenden Schwefeldämpfe durch ihren Zutritt zumWasser in diese Säure verwandelt werden. Der Rio Vinagream Vnlcan Puraze enthält gleichfalls nach v. Humboldt 2 einenicht unbeträchtliche Menge Schwefelsäure.

15. Den Wasserquellen nahe verwandt, oft aber eine ei-gentlnimliche Classe bildend, sind die Quellen von Naphtha und Erdöl , denen sich das Emporkommen des Bergtheers unddes Asphaltes nebst einigen nahe verwandten Stollen anreibenläfst. Die feinste Substanz ist die helle, wohlriechende, leichtund mit vielem Rufs verbrennende Naphtha, welche blofs beider Insel Abnheron im caspischen Meere vorzukommen scheint.Inzwischen ist diejenige Naphtha, welche die im Jahre 1803zu Amiana in Parma bei Josnovo und Varese aufgefundeneQuelle in grofser Menge liefert, jener feinen völlig gleich odernur wenig davon verschieden. Sie ist sehr klar, von wein-gelber Farbe, von starkem, durchdringendem Gerüche, jadochweniger empyrheumatisch als der von gemeinem schwarzemBergöl, von 0,83 spec. Gewichte, verflüchtigt sich von Pa-pier, ohne einen Fleck zu hinterlassen, läfst sich ohne Rück-stand destilliren, löst Bernstein und Kopal vollkommen auf,womit sie dann trocknende Firnisse giebt, brennt mit einerhellen Flamme, aber vielem Rauche, und wird mit Oel ver-setzt zur Strafsenbeleuchtung verwandt 3 . Sehr weit verbreitetund häufig in allen Welttheilen vorkommend ist dagegen dasdünnflüssige, an der Luft sich allmälig erhärtende, stark rie-chende, schwarzbraune, mit vielem Rufs verbrennende Berg-Öl oder Bergtheer (petroleum ). Dasselbe quillt meistens mitWasser, auf welchem es dann schwimmt, zuweilen ohne das-selbe, kommt aus jüngeren Felsarten oder aufgeschwemmtemLande, meistens in der Nähe von Salzquellen und bedeuten-den Braunkohlenlagern, auf deren Anwesenheit dasselbe hin-deutet, vorzugsweise aber in vulcanischen Gegenden. Man

1 Phil. Mag. XL1I, 18ä. G. LXXIII. 153.

2 Journ. de Phys. LX1I. 61.

3 Ann. de Chim. N. 131. p. 171. Daraus in Franzos. Ann. vonPfaif u. Friedlander. St. VIII. S. 99.