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Siebenter Band. N - R.
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Rad,

Last Pferdezahl Felgenbreite

96 Cent. 6 7,5 Zoll

128 — 8 10,0 —

Hiernach sind für Kutschen und leichteres Fuhrwerk die un-gewöhnlich breiten Felgen nicht erforderlich. Aus den Resul-taten der theoretischen Untersuchungen und den vielen Erfah-rungen des Grafen RusiföRD 1 2 geht hervor, dafs der Wider-*stand auch durch die gröfste Breite der Radschienen nicht ver-mehrt wird, selten aber lassen sich solche Räder von gleichgeringem Gewichte, als die mit schmalen, verfertigen, der aufebenen Strafsen verminderte Widerstand wird daher durch dasHeben der Last auf den geneigten Ebenen der bergigen ver-mehrt, und hierin liegt der Grund des Widerspruchs, welchensolche in Frankreich und dem südlichen Deutschland üblicheRäder anfangs im nördlichen fanden.

4) Die Tragkraft (rückwirkende Festigkeit) eines jedenSäulenschafts oder eines diesem ähnlichen Körpers ist amStärksten, wenn er vertical gegen die Last und gegen den Bo-den gerichtet ist, daher müssen die Räder zu gröfserer Dauer-haftigkeit rund seyn, d. h. die Speichen müssen eine recht-winklige Richtung gegen die Nabe und gegen die Felgenhaben. Es giebt aber auch konische Räder, die einen sehrStumpfen Kegel bilden, indem die Speichen vom Wagen ab-wärts gebogen sind. Für Stadtwagen ist diese Einrichtung vor-theilhaft, weil sie eine gröfsere Breite des Wagenkastens, be-sonders am obern Theile desselben, gestattet, ohne anzustrei—fen oder ihn mit Koth zu beschmutzen, welcher bei schnellerBewegung gröfstentheils in der Richtung der Speichen fortge-schleudert wird. Hutton 3 hält diese Gestalt auch aus demGrunde bei Lastwagen für vortheilhaft, weil die Räder zuwei-len in tiefe Geleise oder sonstige Vertiefungen herabsinkenund der hierdurch entstehende Stofs dann die Speichen in ver-ticaler Richtung trifft, während die Wirkung der Last auf die

1 Vergl. Bibi. Brit. XLVH. 82. G, XXXVHf. 391. Dafsbreite Bäder 1 eichter über Steine hinrollen, hat man schon früher an-erkannt, S. Phil. Trans. XVI. p. 856. Der Nutzen der breitfelgigenBäder (Raues ä larges jantes) wurde 1781 durch Boülard und Mar-OCEkon in einer l’reissclirift für die Academie zu Lyon nachgewiesen,S. Journ. de pliys. XIX. 424-

2 Mathem. aud philos, Dictionary T, II. p, 601,