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Rad.
pherie Zapfen, um vermittelst dieser umgedreht zu werden.Gröfsere Maschinen dieser Art haben am andern Ende derWelle noch ein kleines Sperrrad k mit einem Sperrhaken, da-mit die Last bei einem ungewissen Ereignisse nicht herabfal-len und Beschädigung erleiden kann. Um das Verhällnifs derKraft zur Last für den Zustand des Gleichgewichts zu finden,darf nicht vergessen werden, dafs die Dicke des um die Wellesich aufwickelnden Seils gegen den Durchmesser derselbenoft nicht gering ist und daher mit in Rechnung kommenmufs. Heifsen daher die beiden Lasten p und P, die Durch-messer des Rads und seines Seils D und d, der Welle undihres Seiles d und d, so ist
(D + d) P = (J+S) P.
Soll dann Bewegung erfolgen, so müssen die Hindernisse der-selben, nämlich Reibung und Steifheit der Seile, überwundenwerden, worüber eigene Artikel nähere Auskunft geben. Solange die Richtung beider Seile mit der geometrischen Achsedes Rads und der Welle zwei rechte Winkel bildet, ist ihreRichtung in der hierdurch gegebenen verticalen Ebene ohneEinflufs, indem sie sich stets als Tangenten an den Umfan^des Rades und der Welle anlegen und daher im AngrifFs-puncte mit dem von der Axe aus an diesen Punct gezogenenRadius allezeit einen rechten Winkel bilden.
b) Wenig verschieden hiervon, auf das nämliche Principgegründet und daher eine gleiche Berechnung des Verhält-nisses der Kraft und der Last gestattend sind die mancherleiHaspel ( Sucula; Treuil; tVindlafs ), die bei geringen Ab-änderungen eigenthiimliche Namen erhalten. Diese sind das
Fig. sogenannte Spillenrad, Spindelrad oder der Radhaspel, dessenRad allezeit mit Spindeln oder Spillen versehn ist und sichmeistens aufserhalb der Unterlage an dem einen verlängerten
_Ende des eisernen Tragzapfens befindet. Sind dagegen durch
Fig. . er ö e
186 . das eine oder durch beide Enden der Welle sich kreuzendeBäume durchgesteckt, so nennt man die Maschine einen Kreuz-ha,spei, befinden sich aber Kurbeln an beiden oder an einem
p; fi> Ende, so heifst sie ein llornhaspel. Meistens ist die Einrich-
187. tung derselben so, dafs die Last am einen Ende des Seilesheraufgewunden wird, während das leere Gefäfs am andernherabgeht. Bei sehr bedeutenden Tiefen müfste hierdurchdie zu wältigende Last wegen ungleicher Länge des herabhän-