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Rad.
ist, um dem Rahmen mit den Rollen und den auf letzteredrückenden Theilen des Seils das Gegengewicht zu halten.Die aus der Figur ersichtlichen Furchen in dem Rahmenstückedienen dazu, damit der Rand der oberen Spirale des Korbesin sie, wie eine Schraube ohne Ende, eingreife und den Rah-men herabziehe. Da es sehr nöthig ist, die Maschine in je-dem Augenblicke anzuhalten, so ist ein Bremswerk angebracht,nämlich zwei Bremsklötze, welche vermittelst eines geeigne-ten Mechanismus an den untersten Kranz des Treibkorbes hin-länglich fest angedrückt werden. Die übrigen Theile der Ma-schine sind aus der Figur klar, eine Hauptsache ist indeJs dieAufgabe, die Radien der einzelnen Spiralwindungen zu berech_nen, welches vollständig durch v. Gehstneh gezeigt worden ist.Aus einer Zusammenstellung der Werthe solcher Spiralwindun-gen mit denen auf einem abgekürzten Kegel geht aber hervor,dafs beide nur unmerklich, am wenigsten bei schweren Lastenaus tiefen Schachten, von einander verschieden sind, und esgenügt daher für die Praxis, nur die Halbmesser der untersten,obersten und mittlern Windung zu berechnen und für di«übrigen die konische Form zu wählen. Die Elemente dieserRechnung werden übrigens aus der Länge und dem Gewichteder Seile oder Ketten nebst der Last der Ladung in den Ton-nen entnommen, da die Gewichte der Tonnen stets einandercompensiren; zur Auffindung der erforderlichen Kraft sindaber auch diese und der lleibungscoefficient zu berücksichti—gen. Es ist dabei übrigens vortheilhaft, statt der Seile Kettenanzuwenden, weil man dabei nach gehöriger Prüfung gegendas Brechen derselben und die hieraus entstehenden Unfällegesichert ist; zudem verstatten die Ketten leichter als dieSeile, dafs sie von unten nach oben in demjenigen Verhält-nisse, in welchem ihre Belastung durch ihr eigenes Gewichtzunimmt, dicker gemacht werden, woraus erklärbar ist, dafsdie Treibketten in der That leichter sind, als die Seile.
3) Die Treträder oder Laufräder (Roue de carriere;Tread-MiU) und die Tretscheibe gehören unter die bekann-teren Maschinen. Von den erstem gibt es zwei Arten; zuerstsolche, bei denen das bewegende Gewicht an der äußernSeite des Radkranzes, und zweitens solche, bei denen es ander innern angebracht ist; weil jedoch die erste Art wegengrofser Unbequemlichkeiten jetzt wohl überall nicht mehr in