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Siebenter Band. N - R.
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K a il.

Welle mit einem Getriebe, das in ein horizontales Rad ein-greift, oder mit einem horizontalen Rade, dessen Zähne einGetriebe mit horizontaler oder verticaler Welle in Bewegungsetzen , durch die Kraft angespannter Pferde umgedreht wird.

Zum ßeschlufs wird es erlaubt seyn , nur noch zwei Artenvon Maschinen etwas ausführlicher zu beschreiben, bei denendas Rad und Getriebe hauptsächlich in Anwendung kommtund wovon ein sehr häufiger Gebrauch gemacht wird, näm-lich zuerst die TVagenwinde und dann die Uhren. Unter denWinden gehört hierher blofs die deutsche oeer gemeine Win-de, welche am einfachsten ohne Vorgelege, meistens aber,der stärkern Kraft wegen, mit Vorgelege gemacht wird*. DieFis-Winde mit Vorgelege, aus welcher die Construction der ein-fachen leicht zu entnehmen ist, besteht aus einem massivenhölzernen, durch eiserne Bänder hinlänglich verstärkten , Par-allelepipedon mit zwei oder meistens vier starken eisernenZacken im Boden zur Verhütung des Gleitens. Am obernTheile derselben auf der breitem Seite befindet sich eine Kur-bel mit Handgriff, welche durch die Hand des Arbeiters um-gedreht wird, wodurch gleichzeitig die Umdrehung des klei-nen , auf der eisernen Axe der gleichfalls aus Eisen verfertig-ten Kurbel eingeschnittenen Getriebes D erfolgt. Die Zähnedesselben greifen in die des Rads ( Vorgeleges) C, welchesGleichfalls mit dem Getriebe B aus einem einzigen Stücke Ei-sen gemacht ist, letzteres greift in die gezahnte Stange A undhebt diese zusammt der auf der obern gezackten Gabel oderauf einem am untern Ende dieser Stange befindlichen , aus derWinde hervorstehenden Arme ruhenden Last in die Höhe.Betragen die Halbmesser der Kurbel 8 Zoll, des Rads 3 Zoll,der beiden Getriebe 1 Zoll, so ist die Kraftvermehrung = 3X8,und es hebt also ein Mann mit einer für so kurze Dauer leicht an-wendbaren Kraft von 50 < it nicht weniger als 1200 9t , wenndie Reibung nicht berücksichtigt wird. V. Gerstner 2 nimmtdiese = r l f der Last, und wenn wir sie bis T ' T vermehren,so gestattet doch eine solche Winde das Heben einer Lastvon 11 Ctn. durch einen einzigen Menschen.

1 Die französische und englische Winde beruht auf der Schrau-be. Vergl. Art. Schraube.

2 Mechanik Th. 1. S. 524.