Rad und Getriebe.
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merwerken oder der Stampfer bei den verschiedenen Stampf-vverken der Oelmiihlen , Papiermühlen , Pulvermühlen u. s. w.
In der Regel geschieht die Hebung nur durch einen einzigenDaumen, deren aber zuweilen bei langsamerer Umdrehun"zwei oder mehrere in der nämlichen verticalen Ebene auf demUmfange der Welle befindlich sind, so dafs bei einem Um-laufe der letztem die nämlichen Hämmer oder Stampfer zwei-oder mehrmals gehoben werden. Sind mehrere neben einan-der stehende Hämmer oder Stampfer durch die nämliche Wellezu heben, so vertheilt man die Daumen gleichmüfsig auf eineum die Welle gezogene Schraubenlinie, damit jederzeit dernämliche Kraftaufwand erfordert werde. Hierhin gehören fer-ner die gezahnten Stangen, die durch ein Rad oder ein Ge-triebe mit Zähnen gehoben werden, indem letzteres nur zuin^Theil oder ganz oder mehrmals umgedreht wird, um die Stan-ge bis zur erforderlichen Hohe zu heben, worauf es dannaber rückwärts bewegt werden mufs, wenn die Stange wie-der zu ihrer Vorigen Lage herabgehn soll. Für solche Me-chanismen genügen zuweilen einzelne, in gröfsern Zwischen-räumen auf der Stange aufsitzende konische Zähne, die in P'R»D . 204,
ähnliche in der Peripherie des Rads befindliche Vertiefungen
eingreifen. Ein solcher Mechanismus ist leicht und mit ge-ringen Kosten darstellbar, im Ganzen aber nicht vorzüglich.Soll eine Stange gehoben werden und während der fort-dauernden Bewegung des Rads oder des Getriebes durch ihreigenes Gewicht wieder herabfallen , so darf man nur die Zähne Fic,von einem gewissen Theile des Umfangs wegnehmen. Bei * 0 ‘einer abwechselnd vor- und rückwärts gehenden Bewegung be-darf es oft keines ganzen gezahnten Rads, sondern ein an-gemessener Bogentheil desselben reicht dazu hin und die Zeich-nung genügt vollständig, um diese Arten von Mechanismen Fjf[«zu erläutern. Eine reciprocirende Bewegung kann auch durchein stets nach derselben Seite umlaufendes gezahntes Rad er-zeugt werden, wenn man es zwischen zwei Verbundenen par-allelen , inwendig gezahnten Stangen anbringt, die durch ei-nen erforderlichen Mechanismus zum Eingriffe in die Rad-zähne gebracht werden, wie die Figur eine allgemeine Gon- ^ 7 'struction solcher Vorrichtungen angiebt. Endlich würde esüberflüssig seyn, eine Beschreibung der vielfachen Rofsmiih-len mitzutheilen, bei denen im Allgemeinen eine verticale
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