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Siebenter Band. N - R.
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Oberschlächtige Mühlräder.

und heilst dann der Halbmesser des Rads bis an den Theil-strich R’, die Höhe des Radkranzes p , so wird in PfundenM = 70B.£R' 2 .fp = 70B.R'2.pdas statische Moment des Wasserprisma’s, wodurch das Radmit der auf einen andern Hebelarm wirkenden Last ins Gleich-gewicht kommt. Man darf jedoch nicht annehmen, dafs dasWasser in die oberste Zelle einiliefse, vielmehr würde diesesselbst in der Anlage Schwierigkeiten haben, und die prakti-schen Baumeister nehmen vielmehr als Regel an , dasselbe zu-erst in die dritte oder vierte Zelle einströmen zu lassen. Nimmtman also an, dafs der Abstand des Wassers in der ersten ge-füllten Zelle vom verticalen Halbmesser 20 Grade betrage, soist hiernach

M—70.B .|p .R' 2 (cos.20°4- sin.30°>

Inzwischen ist es gerade nicht am vortheilhaftesten, die Fül-lung bis zu §• der Höhe des Radkranzes als Regel anzunehmen,vielmehr zieht man vor, die Zellen breiter zu machen undweniger zu füllen , weil dann dafs Ausfliefsen nicht so baldanfängt und erforderlichen Falls eine stärkere Füllung zu er-halten steht. Die bisherige Betrachtung zeigt also nur im All-gemeinen, und hierfür hinlänglich genähert, die Methode, nachwelcher die Kraft des auf das Rad wirkenden Wassers berech-net werden kann.

Von den vielen Untersuchungen , welche aufserdem nocherforderlich sind, um zu bestimmen, auf welche Weise manvon den oberschlächtigen Rädern den gröfsten Nutzeffect er-halten könne, will ich nur einige der wesentlichsten Resultatemittheilen. Zuerst folgt schon aus der Natur der Sache , dafsman suchen müsse, ein möglichst hohes Gefälle zu erhaltenund diesem gemäfs also den Halbmesser des Rads zu vergrö-fsern, dessen statisches Moment dem Quadrate dieses Halbmes-sers proportional ist. Von dem gegebenen Gefälle geht aberein Theil ab, welcher dem zufliefsenden Wasser zugewandtwerden mufs, damit dieses mit einer gewissen Geschwindig-keit in die Zelle falle. Der Nutzeffect dieser Geschwindigkeitkommt zwar der Bewegung des Rads zu statten, allein einenähere Untersuchung zeigt dennoch, dafs es vortheilhaft sey,den Raum zwischen dem obersten Theile des Radkranzes unddem Schufsgerinne, das sogenannte Freihängen des Rads, nurgeringe zu machen. Dagegen ist es nothwendig, dem ab-