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Die gröfsern Rammen oder Rammmaschiben bestehn demWesen nach aus einem schwerem Klotze, welcher vermittelsteines Seils über einer Rolle gehoben wird, um dann auf denvertical stehenden Pfahl herabzufallen und letztem in dieErde einzutreiben. Bei minderer Wichtigkeit des aufzuftih-renden Baues, oder wenn der Widerstand des Pfahls gegen dievon ihm zu tragende Last nicht so bedeutend verlangt wird,kann es genügen, drei Tragbäume an ihrem obern Ende zueiner Pyramide zusammenzubinden, die Rolle in der Spitzeaufzuhangen und das Seil darüber zu ziehn , allein in der Re-gel wird das kostbare Pilottiren (das Einschlagen von Pfäh-len) nur bei grofsen und schweren Gebäuden oder bei Was-serbauten angewandt, indem man sich sonst mit dem Einbrin-gen grofser und schwerer Steine oder dem Legen eines höl-zernen Rostes bei nioht hinlänglich festem Grunde, so genann-tem gewachsenen Boden, einer harten Thonschicht oder einesSteinlagers begnügt. Es ist dann im Ganzen auch vortheilhaf-ter, von Anfang an ein dauerhaftes Gerüst aufzuführen, weilsonst der Zeitverlust und häufige Reparaturen unvermeidlicheKosten herbeiführen. Solche Gerüste sind nach den Umstän-den verschieden gebaut, bestehn aher im Allgemeinen aus fol-genden wesentlichen Stücken. Die ganze Maschine ruht auf
einem festen Schwellwerk ABC, welches mit eisernen Klarn-Fig.
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mern hinlänglich verwahrt ist und fünf zu einer vierkanti-gen Pyramide vereinigte Balken trägt. Zwei dieser Trägerstehn fast genau lothrecht, und haben in ihrer Mitte denjeni-gen Balken (die Laufruthe), an welchem der Rammklotz auf-und abgleitet, und woran letzterer so befestigt ist, dafs ersich zwar frei in verticaler Richtung bewegen, ihn jedochnicht verlassen kann, wozu umschlingende Arme oder Za-pfen in einer Nuth oder sonstige geeignete Vorrichtungen die-nen. Oben befindet sich die eine Rolle, die Rammscheibe toder es sind bei einem gröfsern Rammgerüste deren zwei an-gebracht, über die das Rammtau so geschlungen ist, wie dieZeichnung dieses ausdrückt.
Der Rammklotz D, auch Rammbär oder schlechtweg Bär ,im Oesterreiphischen Hoyer , genannt (mouton, billot; ram),besteht aus einem massiven hölzernen Blocke bis 5FufsIang und1,5 Fufs im Durchmesser, welcher zu gröfserer Stärke nochmit drei starken eisernen Bändern umgeben und oben mit