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einem dicken eisernen eingeschraubten Ringe versehn wird;dennoch aber ist die Gewalt des Aufschlagens so grofs, dafsderselbe, obwohl von gesundem Eichenholze und durch Bän-der von 2 Zoll Breite und fast 0,5 Zoll Dicke gesichert, beilängerem Gebrauche zerspaltet. Für größere Arbeiten ist esdaher am besten, einen gußeisernen Rammklotz zu wählen,dessen Gewicht nicht kleiner als 500 und nicht größer als2000 S? zu seyn pflegt. Ist der Pfahl bereits so tief einge-trieben , daß der Rammklotz ihn nicht mehr bequem treffenkann, so wird über ihn ein unten mit einer eisernen Spitzeversehener Balken, der Rammknecht, gestellt und die Stößepflanzen sich durch diesen zum eigentlichen Pfahle fort.
Der hauptsächlichste Unterschied der verschiedenen Ramm-maschinen besteht in der Art, wie der Rammklotz gehobenwird. Bei den kleinern Maschinen, den Lauframmen, Hand-tugrammen, geschieht dieses durch Arbeiter, welche an denin der Zeichnung sichtbaren, an das Hauptseil geknüpften,unten mit kurzen, als Handhaben dienenden Stäben verseh-nen Seilen ziehn. Das Aufziehn des Rammklotzes geschiehtmit Schnelligkeit, so dafs er noch einige Zolle höher fliegt,als er gezogen wird, und das Hauptseil bei seinem beginnen-den Falle bereits völlig wieder erschlafft ist. Hierdurch fällter theils aus größerer Höhe herab, theils wird er wenigerdurch das wieder herabzuziehende Seil am schnellem Fallengehindert. Dieses Aufziehn muß in einem gewissen Tactegeschehn, es folgen mehrere Züge, meistens 25 ohne Unter-brechung, die man eine Hitze nennt; hierdurch werden dieArbeiter über das mittlere Maß ihrer Kräfte angestrengt, müs-sen daher in vielen Pausen ausruhn, und ihre nutzbare Kraftist daher geringer als bei andern Arbeiten *. Ausführlich istdieses durch F. J. v. Gerstner 1 2 gezeigt worden, welcher dievon ihm für die Kraftäußerung eines Arbeiters gegebene allge-meine Formel auch auf dieses Problem anwendet 3 . Hiernachist nämlich die Ktaftäufserung eines Arbeiters