Band 
Siebenter Band. N - R.
Seite
1203
JPEG-Download
 

llammc.

1203

Widerstand, so ist R — Q die Ueberwucht, welche die An-fangsgeschwindigkeit v' des Pfahls am Ende des Wegs ver-nichtet, und die zugehörige beschleunigte Geschwindigkeit ist

—. Hiernach erhält man

und hieraus R — O = --—,

4g.e’

worin der Werth von v’ substituirt

tt _n— p2 Qq+n) 24g • e(r+Q)2’

R-Q= T7T

und da x— = s ist, dieses substituirt

4 g

sP 2 Q(l +n)

R-Q

C p + Q)

zur Auffindung der Last dient, womit der Pfahl auiser seinemeignen Gewichte noch belastet werden kann, ohne tiefer ein-zusinken, was man seine theoretisch bestimmte Tragkraft nen-nen kann. Bezeichnet man diese durch T, so ist offenbarT = R — Q, also

s P 2 Q (1 -f- n) 2

e(P + Qj 2 ’

Hierin wird T um soviel gröfser, je vollkommener die Elastici-tat der stofsenden Körper ist, in welchem Falle n = 1 seynwürde. Die meisten Hydrotecten, namentlich Woltmajtk undEytelweix, nehmen an, die stofsenden Körper seyen voll-kommen hart, und in diesem Falle wäre

als der kleinste Werth, welchen die Tragkraft der Pfähle er-reicht. Inzwischen gesteht doch Eytelwein zu, dafs einigeElasticität der stofsenden Körper beim Rammen anzunehmensey, und Brix bemerkt, man sehe deutlich während der letz-ten Hitzen den aufschlagenden Rammklotz wieder in die Höhespringen. Wollte man hiernach die Elasticität als vollkommenannehmen, so würde n = 1, also (1 -j~ n ) 2 =4, und der er-haltene Werth müfste sonach mit 4 multiplicirt werden. Der