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Ramme»
Sicherheit wegen wendet man jedoch in der Praxis blofs dieangenommene Formel an.
O
Es kommen dann aber noch zwei Fragen in Betrachtung,nämlich zuerst, wie klein mufs e werden, oder wie tief darfder Pfahl bei den letzten Schlägen noch einsinken , und zwei-tens wie darf sich die wirkliche Belastung zu der theoretischgefundenen verhalten, wenn man mit Sicherheit über einempilottirten Roste bauen will. Läfst man die letzte Frage einst-
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weilen unbeantwortet, indem man allgemein — der theore-
m
tisch gefundenen Tragkraft als praktisch anwendbar betrachtet,so wird die wirkliche Belastung
T' =
und hieraus e =
sP 2 Q
m. e(P + Qj 2
sP 2 Q
mT' (P + Q) 2 *
Die Bestimmung von e finde ich verschieden, zu 6, 5, 3 nndauch wohl 2 Zoll Senkung bei der letzten Hitze Von 25 Schlä-gen, wonach also e = T * T bis ^ Zoll werden würde. V. Langs-dorf 1 bemerkt, dafs die Pfähle wegen der Elasticität desBodens zuweilen nach dem Schlage wieder emporgedrücktwerden und es daher den Anschein habe, als ob der Werthvon e viel kleiner sey, wenn nämlich das Einsinken noch 1 Lin.betrage, der Pfahl aber 0,75 Lin. wieder steige, und dahernur 0,25 Lin. eingedrungen sey, wonach also T* um das Vier-fache zu grofs gefunden würde. Diesemnach soll das Ram-
men so
lange fortgesetzt werden ,
bis der Pfahl durch dieletzten 30 Schläge nur noch 2 bis 3 Lin. sinkt, und dannkönne man e = annehmen. Inzwischen ist die Gröfse von2 und selbst von 3 Linien so gering, dafs sie beim wirkli-chen Rammen nicht füglich gemessen werden kann, insbeson-dere bei starken Pfählen; denn wenn das Einrammen nicht insWasser geschieht, so wird der den Pfahl umgebende Bodendurch die heftigen Schläge und die sie begleitende Erschütte-rung stets etwas aufgelockert und gewährt keine für so feineMessungen hinlänglich ebene Fläche, der Pfahl selbst aber
1 Ausführliches System der Maschinenkunde u. s. vr. Heidelb.
1826. 4. Th. I. S. 112.