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Menge desselben.
nem Hause angebrachten Regenmalse jährlich 30,475 engl. Zoll,aus einem andern auf ebener Erde dagegen 46,08 engl. Zoll.Das Verhältnifs ist sehr nahe wie 4:5, inzwischen habe ichhier in Heidelberg für einen gleichen Höhenunterschied nachmehrjährigen Beobachtungen ungefähr das Verhältnifs von 5:6gefunden. Am vollständigsten ist die Thatsache durch dievieljährigen genauen Messungen in Paris begründet, woselbstzwei Regenmafse, das eine im Hofe der Sternwarte, 3 Meterüber dem Boden, das andere 28 Meter höher auf der Terrasse,mit einander verglichen werden. Um ein genähertes Mittel zuerhalten, stelle ich die Resultate folgender Jahre zusammen 1 :
Jahr
1818
oben
43,197
unten
51,759
Centimeter
—
1819
—
61,524
—
68,919
—
—
1820
—
38,128
—
42,542
—
—
1821
—
58,433
—
64,567
—
—
1822
—
42,319
—
47,750
—
—
1823
—
45,679
—
41,817
—
—
1824
—
56,752
—
65,181
—
—
1825
—
46,882
—
51,933
—
—
1826
—
40,955
—
47,209
—
—
1827
—
50,098
—
57,585
—
—
1828
—
58,535
—
62,565
—
—
1829
—
55,975
—
58,889
—
—
1830
—
57,300
—
.64,435
—
Jährlich
—
50,444
—
56,55
—
welches unten ungefähr J mehr giebt, als oben.
Die hiernach wohlbegründete Thatsache wird von kei-nem Physiker in Abrede gestellt, wohl aber die Erklärungsartderselben. Boase 2 hält es allerdings aus theoretischen Grün-den für nothwendig, dafs die Regenmenge unten gröfser seyals oben, weil der Niederschlag in der Atmosphäre durch dieganze Höhe der hierbei thätigen Luftschicht statt'finde, glaubtaber zugleich den sehr bedeutenden Unterschied zum Theildem Einflüsse des Windes beilegen zu müssen, Flaugkr-
1 Aus Ann. de Chim. et Phy«. IX. 430. XII. 422, XV. 417.XVIII. 410. XXI. 390. XXIV. 427. XXVII. 398. XXX. 396. XXXUI,401. XXXVI. 390. XXXIX. 399. XLII. 340. T. XLV, 390.
2 Ann. of Phil. N. S. IV. p. 19.