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Siebenter Band. N - R.
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Regen.

gues* aber fuhrt den ganzen Unterschied auf die Einwirkungdes Winds zurück, welcher die Regentropfen seitwärts trei-ben und hierdurch dem Mefswerkzeuge eine geringere Mengezuführen soll, die demnach in gleichem Verhältnisse abneh-men müsse, als die Heftigkeit des Winds mit der Höhe zu-nimmt. Eben dieses Argument sucht Schübleh 1 2 gleichfallsgeltend zu machen, und aufserdem aus der Erfahrung zu be-weisen, dafs ohne diesen Grund die Regenmengen in derTiefe vielmehr geringer seyn müssen, weil die herabfallendenTropfen durch Verdunstung in den untern Luftschichten anMasse kleiner werden sollen. Es gaben nämlich die Messun-gen im Jahre 1821 an drei Orten von ungleicher Höhe fol-gende Resultate 3 .

1821

Monat.

Tübingen

1000 F.

Schaiohhof1576 F.

Alp Genkingefn

2400 F.

Januar

203

273

253

Februar

60

89

200

März

415

533

792

April

113

261

466

Mai

317

308

535

Juni

425

198

471

Juli

473

593

688

August

564

475

624

September

459

452

739

October

100

111

123

November

^ 128

212

18S

Pecember

249

351

437

Total

3512

3856

5513

Die letztgenannte Thatsache beweist jedoch gar nichts, da dieRegenmengen an zwei verschiedenen, wenn gleich nicht weitvon einander entfernten Orten merklich verschieden seyn kön-

1 Uibl. uniy. T. VIII, p. 127. Ann, of Phil. T. XIV, p. 113,

2 Schweigger’s Journ. N. F. IV. 380. Wiederholt VIII. 178U. a. a. O.

3 Auf dem Sohaichhof warde Im Jannar nicht beobachtet, ichhabe aber diese GröTse nach der zu Tübingen erhaltenen Zahl unddem Verhältnisse beider Orte im Februar supplirt, was mindestensnahe richtig seyn wird.