Gewöhnliche.
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vorbrächten; dagegen wenn tausend Tropfen Zusammenwir-ken, so verhält es sich ganz anders. Man kann nämlich, ohne Nwesentlich von der Wahrheit abzuweichen, sagen, dafs tausendTropfen die Erleuchtung in Pp auf das Tausendfache verstär-ken werden, wenn sie alle in der Richtung PO liegend (wieFig. 229 zeigt) ihr ungeschwächt zusammenbleibendes Lichtauf Pp werfen; dagegen ist es offenbar, dafs die Divergenzder nach den Richtungen GH, g h ausfallenden Strahlen eineVerbreitung auf gröfsere Räume, statt des Raums Hh, be-wirken mufs, je entfernter die Tropfen sind, dafs also tau-send Tropfen in der Richtung H G zwar alle einen kleinenBeitrag zu der Erleuchtung in H liefern, aber bei größererEntfernung einen immer geringem Beitrag, so dafs sie, statt dietausendfache Erleuchtung zu bewirken, diese nur in unbedeu-tendem Mafse erhöhn. So erklärt sich also leicht der bei-nahe plötzliche Uebergang von dem hellen Lichte des Regen-bogens zu dem dunkeln Grau in dem innern umschlossenenRaume.
Der zweite Regenbogen entsteht durch Strahlen, die ander Hinterseite des Tropfens zwei Zuriickwerfungen nach demInnern zurück erlitten haben. Dafs auch hier nur diejenigenStrahlen die wirksamen seyn können , welche nach dem Her-vorgehn aus dem Tropfen parallel bleiben, erhellt ohne.Schwierigkeit aus dem Vorigen; es läfst sich auch leicht über-sehn, dafs dieses dann statt findet, wenn die zwischen demersten und zweiten Reflexionspuncte gezogene Sehne für zweieinander sehr nahe Strahlen parallel bleibt, und dafs dieserFall nur eintreten kann, wenn der Einfallspunct B an der un-Fig.tern Seite des durch den Mittelpunct gehenden Strahls liegt, ^30.vorausgesetzt nämlich dafs die Sonnenstrahlen von oben her-abwärts gehn.
Es sey ECD der durch den Mittelpunct des Tropfensgehende Strahl und in B, wo ACB=.<]p, falle ein Sonnen-strahl FB mit EC parallel auf. Dafs dieser Strahl nach BGgebrochen, dann nach G FI und zum zweiten Male nach H Izurückgeworfen nach der Richtung IK hervorgeht, läfst sichleicht übersehn. Es erhellt auch, dafs der'die ganze Figursymmetrisch theilende Radius CL so bestimmt wird, dafsy= ACB 4- BCG + GCL = ff -f 270° — 3.CBG,zugleich aber Sin. CBG = (.i Sin. q> und di// = 0 ist, für den