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Siebenter Band. N - R.
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1329
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Innerer Nelienbogeii.

Zu den doch wohl ohne Zweifel mit dem Rcjenbocenverwandten Phänomenen gehört auch noch der von einigenBeobachtern um den Schatten ihres Kopfs im Nebel wahr-genommene grofse Ring. Die kleineren Kreise, die den Schat-ten des Kopfs in solchen Fällen umgeben , sind wohl als mitden Höfen verwandt anzusehn 1 , aber Scoiieshy sah um diesekleinern Kreise noch einen gröfsern von 38° SO’ Halbmesser,der breit und weifs war; Bououeh hat den Halbmesser einesebensolchen Kreises sogar noch unter 34° gefunden 2 , und mankann daher wohl den Umstand, dafs der Halbmesser merklichkleiner als bei dem Regenbogen ist, als erwiesen annehmen.Wäre, wie ältere Angaben es vermuthen liefsen, für Eis dieBrechung durch f.i = 0,713 bestimmt 3 , so würde ein Regenbo-gen in Eiskügelchen einen Halbmesser von 33" haben , indemqp = 55° 24', also der Halbmesser = 32" 54' würde; aberUltEwsTEK legt für Eis der Brechung den durch ^=0, 7728bestimmten Werth bei und hiernach müfste der Halbmesserdes Eisregenbogens 46° seyn. Da man die Richtigkeit der letz-tem Angabe nicht bezweifeln kann, so scheint mir dieserRing noch einer andern Erklärung zu bedürfen, und der noch' etwas gröfsere Kreis, den ScotiKSirr zugleich auch sah undden man mit dem Nebenregenbogen zu vergleichen geneigtseyn würde, läfst sich aus Bhev?STEK’S für /.t gefundenemWerthe nicht erklären.

III. Dex 1 Nebenbogen an der innern Seitedes Hauptregenbogens.

Es ist eine sehr oft vorkommende Erscheinung, dafs derIlanptregenbogen, der durch den violetten Bogen unten be-grenzt seyn sollte, an diesem noch einen zweiten grünlichen,dann einen zweiten violetten, einen dritten grünlichen unddritten violetten Bogen zeigt, die sich nach der oben niitge-theilten Theorie nicht erklären lassen. Diese Farbenwieder-holungen , die immeT nur matt sind, zeigen sich nur an dem

1 Vergl. Art. Hof. Bd. V. S. 441.

2 G. XVIII. 72.

3 Erxlebek’s Naturl. J. 343., wo aber der Beobachter nicht angegeben wird.