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Siebenter Band. N - R.
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G eschich tliches.

ob diese Form zur Erzeugung der Farben nothwendig sey.Dieses erhellt aus der Art, wie er das Problem, im Kreisedie Puncte des Eintritts und Austritts fiir den farbengebendenStrahl zu finden, auflöst. Hier sagt er nämlich, wenn maneinen Strahl betrachte, welcher im Eintritte und Austritte 30°mit dem Radius mache, so habe dieser eandem ralionem in cir-culo, quam in trigono ; dagegen, wenn man einen andern aufdie Kugel auffallenden Strahl, z. B, unter dem Einfallswin-kel = 50°, nehme, so mache der nach erfolgter Brechungeinen Winkel = 35* 14‘ 32" mit dem Radius oder = 54°45* 2S“ mit der Tangente, und unter eben dem Winkel treil«er auch beim Hervorgehn wieder an die Kugellläclie, stattdafs ein im gleichseitigen Prisma unter eben jenem Winkeleindringender Strahl die zweite Seite unter dem Winkel= 24° 45' 28" gegen das Einfallslolh erreiche. Jener Strahlsey also keinem der farbengebenden Strahlen ähnlich ( nulli excolorigenis ximilix

Auch über die Entstehung der Farben hatte Mauci un-vollkommene Vorstellungen und auch von der Seite ist alsoseine Erklärung mangelhaft; doch bemerkt er richtig, dafs mandie Folge oder Ordnung der Farben nach dem, was man beidem Prisma kenne, beurtheilen müsse. Marci leistete alsobei grofser Sorgfalt in der Untersuchung doch nicht einmaldas, was Theodorich geleistet hatte, indem dieser, wie mirscheint, ohne durch ein theoretisches Vorurtheil geblendet zuseyn, den Gang der Strahlen in der Entstehung beider Re-genbogen so annahm, wie er aus der Lage des Regenbogensselbst schlofs, dafs sie statt finden müsse.

Cautesius hat nun allerdings darin weit mehr als seineVorgänger geleistet, dafs er durch eine geometrische Untersu-chung den Grund nachwies, warum nur unter dem bestimm-ten Winkel die Strahlen, welche den einen, und die Strahlen,welche den andern Regenbogen hervorbringen, wirksameStrahlen sind. Jene Bestimmung des Maximums für den Win-kel Xp liegt in des CartESius Untersuchung.' Ueber die Far-ben sagt er blofs, sie entständen, wie bei dem Frisma, indemder wirksame Theil des Tropfens mit einem Prisma zu ver-gleichen sey. Cartesius begründete seine Erklärung durch

1 Theor. 36. 37.