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erworbenen Rechten einzelner Stände und Körperschaften war,sondern ein angebornes menschliches Recht. Und er nannte dieSalmasius, die Verfechter des Absolutismus, anspeiungswürdigeMäkler der Sklaverei, wenn sie behaupteten, es könnten Völkeroder Einzelne ihren Anspruch auf Freiheit veräußern.
Eine solche Staatsgestaltung konnte damals wohl von einem ^Rü-kMgroßen Geiste vorgefaßt werden, aber in der Wirklichkeit scheiterte dieM°»ai,sie auch jetzt noch an dem ganzen Bildungsstande der Zeit, undim Besondern an dem festen Bestände der langgeprüsten Einrich-tungen in England. Sie scheiterte an dem Bildungsstande derZeit: denn selbst auf dem ganz neuen Boden von Amerika, wonicht die Hindernisse eines alten Herkommens entgegenstanden,haben die Puritaner nicht Alles in Religion und Politik unmittel-bar nach der ganzen Folgerichtigkeit ihrer Grundsätze ins Werkgesetzt, und dies nur aus Mangel an politischer Erfahrung undgeistiger Bildung. Sie scheiterte an den StaatseinrichtungenEnglands im Besonderen: denn die ganze Bevölkerung hing anden alten Formen; die Republikaner waren eine kleine Minder-heit; Adel und Geistlichkeit harrten mit Grund und Fug auf ihreHerstellung in dem Lande, wo die Ungleichheiten in der Gesell-schaft durch die heilsamen Einrichtungen, mit denen sie verknüpftwaren, dem Volke lieb geworden waren; der Handelsstandglaubte sein Interesse nur unter dem Königthum gesichert. Sowar die Republik nur durch das Heer gehalten. Der Staat be- '
stand ohne feste Ordnung unter der starken, nach außen durchWaffen, nach innen durch Gerechtigkeit schützenden Hand Crom-wells. Eben so ungestalt blieb die Kirche, in der des ProtertorsWillkühr schaltete neben der der Gemeinden. Cromwell selbst aberfühlte sich unbehaglich in dieser militärischen Allmacht, und nichtsist für die germanische Volksnatur bezeichnender als dies. Denn
GeruinuS, Einleitung. 6