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bewiesen, die fremdesten Nationalitäten selbst in der Unterwerfungzu achten und zu schonen. Diese versöhnten Widersprüche, diesevielseitige Einheit und zusammengesetzte Harmonie, eine Folge derglücklichen Mischung in den inneren Volköeigenschaften und denäußeren Staatseinrichtungen, sind der eigentliche Preis des engli- -schen Staatswesens, die Quelleseiner Macht, die Bürgschaftenseiner Freiheit. Diese zusammengesetzte Natur ist auch der Grund,warum dieser Staat und seine Ordnungen theoretisch schwer zudurchschauen und zu würdigen, und warum sie praktisch trotz vielerNachbildungen ohne Abbild geblieben sind. Denn diese Verfassungist nicht geeignet zu einem Formular für jeden andern Staat, sietaugt vielmehr zur Norm nur für ein Volk, das aus gleichem Na-tionalsinn, mit der gleichen Benutzung seiner alten und neuen Ein-richtungen, eine seiner Natur und Eigenheit gleich entsprechendeVerfassung zu bilden vermöchte, die der englischen vielleicht anWerthe am gleichsten wäre, wenn sie ihr an Gestalt am ungleich-sten wäre.
Nord-mi-ri- Die englische Demokratie hatte schon seit dem ersten Stuart
konische Co- ^ ^
lnnien. begonnen, sich zur Auswanderung zu wenden,, um auf dem freienGrunde von Amerika, unbeirrt von monarchischen und aristokrati-schen Rechten, Sitten und Gewalten den Bau eines neuen Staa-tes und einer neuen Kirche, in ihrem eignen reinsten Stile aus-zuführen. Kurz nach der Zeit, wo Spanien hinter einander inseinen Kämpfen mit Deutschland, Niederland und England seinUebergewicht in Europa eingebüßt hatte, warf sich auch dem spa-nischen Amerika ein germanisches im Norden gegenüber in derausgesprochenen Absicht, Spanien und die katholische Kirche nichtin der neuen Welt allein herrschen zu lassen. Nirgends war derseltsame Gegensatz germanischer und romanischer Bildung undNatur in schneidenderer Schärfe sichtbar, als in dem Schauspiel