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des neuen Lebens, daS sich dort nun entfaltete. In die ungeheue-ren Räume der spanischen und portugiesischen Colonien lagertesich das ganze Mittelalter mit all seiner ursprünglichen Barbareiund Herabwürdigung des Menschen hinein; die spanische Despo-tie trug sich mit aller religiösen Engherzigkeit hierhin über; einefertige Hierarchie mit allem äußeren Pompe und inneren Rohheit,ein erobernder Feudaladel voll Habgier und Unmcnschlichkeit kamin ihrem Gefolge; aller bürgerlicher Gcwcrbfleiß und alle geistigeBewegung blieb ausgeschlossen; eine einzige Gleichförmigkeit imkirchlichen und staatlichen Leben überdeckte diese neue Welt, in dieauch Indianer und Neger hineingezogen wurden. Ganz das Ge-gentheil von allem diesem geschah im Norden. Es waren vor-zugsweise germanische Einwanderer, die sich hier seit dem >7.Jahrhundert zusammenfanden, Deutsche, Holländer, Schweden,Engländer, und aus England hauptsächlich Männer des altenVolkes, der Sachsen. Es waren vorzugsweise Protestanten, undzwar der reinsten Farbe, Pnritaner*und Quäker in Ueberzahl.Hierhin kamen keine Vieekönige mit monarchischen Einrichtungen;republikanischer Geist durchdrang vielmehr die Pflanzer, nichtallein die, die ohne königliche Genehmigung eingewandert waren,sondern auch die mit Freibriefen und Gouverneuren kamen. DieHierarchie reichte nicht hier herüber; der englische Adel, das nie-derländische Patriciat, machten nur schwache und kurzlebige Ver-suche, ihre Einrichtungen herüberzupflanzcn; Feudalität und todteHand, das ganze Mittelalter blieb dahinten, die Neuzeit mit allergeistigen Regsamkeit, mit allem gewerblichen Fleiße, mit derGleichberechtigung Aller sprang hier ins Leben. Die Zustände,die sich sonst in Jahrhunderten des Völkerlcbens aus einander ab-wickeln, Jagd-, Hirten-, Landbau - und Jndustriewesen lagertenhier, vollends seit der Unabhängigkeit, gleichzeitig neben einander.Die Einwanderer hatten die germanisch-protestantische Ausschluß-