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diens über mächtige Interessen und eingewurzelte Zustände Siegergeworden. Dieß ist der große Zug der Zeit. Die Stärke desGlaubens und der Ueberzeugungen, die Macht des Gedankens,die Kraft der Entschlüsse, die Klarheit des Ziels, die Ausdauerder Hingebung ist in dem volksthümlichen Lager, Alles was einergeschichtlichen Bewegung den providentiellen Charakter, den Cha-rakter der Unwiderstehlichkeit gibt.
H^geskbmL- Ehen diesen Charakter erkennt man in den Bewegungen derZeit auch aus ihrem gesetzmäßigen Verlaufe. Die Geschichte, derenErzählung wir demnächst beabsichtigen, theilt sich von selbst abdurch drei unerwartete, wie unwillkührliche, jedesmal wie voneiner höheren Macht angestoßene Bewegungen, die jedesmal einengroßen Theil von Europa gleich im ersten Schlage erschüttern.Diese Bewegungen folgen sich der Zeit nach fast in einer geometri-schen Progression. Der Aufstand von Cadir erfolgte fünf Jahrenach dem großen Friedenswerke, von dem die neue Zeit ausgeht;die Julirevolution zehn Jahre darauf, und die Februarrevolutionachtzehn Jahre nach dieser. Verschöbe sich ein neuer Anstoß derähnlichen Art nach diesem selben Gesetze, so träfe er in das 8. und9. Jahrzehnt des laufenden Jahrhunderts, und dieß sind auffallen-der Weise die Zeitpunkte, die in jedem Jahrhundert der neuerenZeit irgend einem Volke für seine Freiheit eingetragen haben:Frankreich und Amerika im 18., England im 17., den Niederlandenim 16., der Schweiz im 15., ja selbst im 14. Jahrhundert denBöhmen. Diese Zeitverhältnisse im Großen, wie jene kleineren inder Geschichte unserer Tage kann man ein Spiel des Zufalls nen-nen, Aber auch die an dem Geschehenden in der Gegenwart theil-nehmenden Massen steigen in dem ähnlichen Verhältnisse. DieRevolutionen der 20er Jahre in dem romanischen Süden warenSoldatenverschwörungen, die im Volke selbst geringe Theilnahme