Einleitung.
.s^'ei den großen Schwierigkeiten, welchen der Gebrauchder metallischen Substanzen in den ersten Epochen mensch-licher Gesittung unterlag, konnte ihre Entdeckung und An-wendung für die Zwecke der Gesellschaft nur langsam undstufenweise erfolgen.
Demohngeachtet sind schon in den ältesten Urkunden un-seres Geschlechtes, in heiligen und Profan-Schriften Andeu-tungen solcher Art über die Kenntniß und Anwendung der. edlen Metalle enthalten, welche unsere Aufmerksamkeit in An-spruch nehmen und zu näherer Untersuchung auffordern.
Alle Ueberlieferungen des Alterthums stimmen dahin über-ein, daß die ersten bekannten Metalle in Gold, Silbermnd Kupfer (Erz) bestanden, welche theils zu Verzierungen,theils zu Werkzeugen der Industrie oder zu Waffen verwendetwurden; denn wenn auch die natürliche Weichheit der ge-nannten Metalle für den letztem Gebrauch nicht vorzüglichgeeignet schien, so leisteten dieselben doch ungleich bessere Diensteals die frühesten Wehrinstrumente aus Kiesel oder andernharten Steinarten oder aus hartem Holze, wie dergleichenbei den ältesten Völkerstämmen gebraucht wurden und wovonnoch in der Mitte des vorigen Jahrhunderts bei einigenwilden Völkern Australiens Beispiele vorkamen. Eine bekannteStelle Hesiod's enthalt die Bemerkung, daß in frühen Zeiten