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Ueber Production und Consumtion der edlen Metalle / von William Jacob ; Aus dem Englischen übersetzt, mit Benützung handschriftlich mitgetheilter Verbesserungen des Herrn Verfassers und mit eigenen Zusätzen versehen von C.Th. Kleinschrod
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daselbst diesen Tribut verweigerte, so schrieb der Aberglaubedie nachherige Erschöpfung dieser Minen, welche wahrscheinlichvon ihrem zu starkem Betriebe herrührte, dem Zorne der be-leidigten Gottheit zu.*)

Tournefort untersuchte um das Jahr 1690 oder 1700diese Minen an Ort und Stelle, fand auch Eingänge, abervermochte nicht weiter einzudringen. Der nämliche Reisendefand auch Blei- oder Zinnerze auf dieser Insel, welche derRegen bloß gelegt hatte, aber welche wegen der Abneigungder Bewohner gegen Bergbau nicht in die Tiefe verfolgtwurden.**) Auch fand derselbe auf der Insel Milo, früherwegen ihrer Alaun- und Schwefelgruben bekannt, das letztereMineral, so auch Eisenerz, welches aus Sandstcinbrüchcngewonnen wurde.***) Jener Theil der Insel, wo das Eisenvorkömmt, wird hiernach genannt.

Wahrscheinlich wurden alle diese bisher genannten Minenoder wenigstens der größte Theil derselben weit früher bebaut,als jene der westlichen Inseln in der Nachbarschaft Italiens;obgleich auch einige der letztem ein hohes Alter hatten, denndie Griechen erhielten schon zu Homers Zeiten Kupfer vonTemcsa, einer Oberitalien nahe gelegenen Insel, ff) EinigeSchriftsteller schloffen aus andern Stellen im Homer, daßTemesa eine Stadt auf Cypern gewesen sey. Allein zu Stra-bos Zeit wurde die italienische Insel dieses Namens als früherkupferreich bezeichnet. Die Insel Pithecusa, der Stadt Cumagegenüber, war einst reich an Gold und lieferte noch solcheszu der Zeit, als die Neapolitaner sowohl diese als die StadtEuma in Besitz nahmen. Sicilien und die liparischen Inselnwaren im Alterthume wegen ihrer Erzlieferungen berühmt.Wahrscheinlich waren die regierenden Fürsten der verschiedenenInseln die vorzüglichsten oder ausschließenden Eigenthümerder darauf befindlichen Minen. Nach dem Zustande der Ge-sittung jener Zeiten konnten die Operationen des Bergbauesund Hüttenwesens nicht leicht durch andere als Sclavenhände

pausaniaü X. 8. cap. II.

") tournefort Vozng« au 8<-va»t 7. I. p. 67. '

-) Ebendaselbst 1. p. IN0.

b) 0<I)-«5. I. 8. v. I8t.