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Ueber Production und Consumtion der edlen Metalle / von William Jacob ; Aus dem Englischen übersetzt, mit Benützung handschriftlich mitgetheilter Verbesserungen des Herrn Verfassers und mit eigenen Zusätzen versehen von C.Th. Kleinschrod
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langen, und zuletzt auch die andern griechischen Staaten zuunterjochen; durch die Gründung dieser Macht aber war esseinem Sohne möglich, seine Herrschaft so sehr zu vergrößernund endlich die ganze Welt des Ostens zu überwältigen.

Wir besitzen keine Nachrichten von dem Schicksale dieserMinen in den folgenden zwei Jahrhunderten, nach welchendieselben mit fast allen übrigen Minen der bekannten Weltin die Gewalt der Römer sielen.

Die Griechen mußten in der letzten Periode ihres Berg»baues größere technische Fortschritte in demselben erlangt haben,als die Aegyptier. Nach einer Stelle in Pollux*) zu schließen,wurden die Erze zuerst in Mörsern zerstoßen und dann gesiebt,denn dieser Schriftsteller erwähnt der Siebe ausdrücklich unterden Gcräthschaften für den Bergbau. Von der Gestalt derOefen und Blasebälge wird nichts erwähnt, aber von denletztem spricht Theophrast**) und schildert selbe als sehr klein.Man bediente sich Hiebei der Holzkohle; der nemliche Autorerwähnt ausdrücklich der Kohlenhändler.

Das Gold wurde bei mächtigem Feuer geschmolzen miteinem Zusätze von Salz, Salpeter und Alaun, womit auchdas Silber gereinigt wurde.***) Daß auch Blei zugesetztwurde, um den Fluß zu befördern, ist nicht wahrscheinlich.Die Colophonianer waren unter den Griechen am berühmtestenwegen ihrer Geschicklichkeit im Schmelzen des Goldes; alleinin Reinigung des Silbers hatte man in Griechenland keinegroßen Fortschritte erlangt, denn dieß geschah so unvollkommen,daß, wie Strabo berichtet, ch) man später noch die Silber-schlacken mit Gewinn benutzen konnte; obgleich auch die da-maligen Operationen noch weit hinter dem heutigen Stand-punkte der Schmelzkunst zurück blieben. —

Wiewohl die Griechen das Quecksilber kannten und sichdes Zinnobers als Malerfarbe bedienten; so waren ihnen dochseine Eigenschaften unbekannt, auf welche sich der Amalga-mationsprozeß gründet, um edle Metalle von den erdigen

*) Pollux X. S. I,S.

Itieoplirantu« 6e lapillibu». p. 393.

***) Uhipoorate» «1« «liaeta. p. 193.

-k) Strabo «X. S. 6,3.

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