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scheint nur die schwarze Farbe dabei angewandt, und dasEmail überhaupt nur als Verzierung von Trinkgefäßen, Sta-tuen, Vasen, Urnen und andern großem Stücken häuslicherEinrichtung gebraucht worden zu sein. Heutzutage machendie kleinen Schmuckgcgenstände und unendlich vervielfältigtenTändeleien von Goldgrund mit Email eine der größten Con-sumtionsquellen der edlen Metalle aus.
Sind solche kleine Luxusartikel veraltet und aus der Modegekommen, so wird das daran befindliche Gold häufig ver-loren, da man sich, besonders bei kleinen Gegenständen, nichtdie Mühe nimmt, selbe wie die großem Stücke aufzubewahren.Man nimmt an, daß in England und Frankreich die Masseedler Metalle, welches zu dergleichen kleinen Schmuck- undModeartikeln verwendet wird, jenes für größere Gegenständeweit übersteigt, und daß der Verlust nach Verhältniß der.Kleinheit solcher Artikel zunimmt.
Die Consumtion von Silber wurde in unsern Zeiten durchdie Anwendung mechanischer Kräfte zu den Plättma-schinen der Uhrmacher und Goldschmiede ungemein vermehrt.Mittelst dieser Maschinen wird eine Kupfer- oder Zinn- undeine Silberplatte zu einer Masse verbunden, welche auf einerSeite den glänzendsten Silberüberzug erhält. Nachdem sieausgewalzt ist, verfertiget man hieraus jene schönen Geräthe,welche zu Tisch- und Tafelgefäßen der wohlhabenden Mittel-klasse so vorzüglich geeignet sind und selbe in Stand setzen,an Glanz mit den reichsten Familien bei mäßigem Kostenauf«wände zu wetteifern.
Die Schriften des Alterthums sagen uns nichts von dieserVerwendung des Silbers, welche gegenwärtig in Betrachtder großen Oberfläche der Gefäße zur Reibung und Abnützung,zumal durch das häufige Reinigen derselben einen ungeheurenVerlust an diesem Metalle verursacht.
Diese große Verschiedenheit der Consumtion edler Metalleim Alterthume gegen die heutige Zeit, welche theils in denso weit fortgeschrittenen technischen Kenntnissen der Bcarbei«tung derselben, theils in ungleich größerer Vertheilung desReichthums moderner Zeiten durch alle Stände, daher auch inI. 7