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Ueber Production und Consumtion der edlen Metalle / von William Jacob ; Aus dem Englischen übersetzt, mit Benützung handschriftlich mitgetheilter Verbesserungen des Herrn Verfassers und mit eigenen Zusätzen versehen von C.Th. Kleinschrod
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und den erwähnten Versuchen auf. der Münze im Jahre1807 nur sehr wenig Gold geprägt worden, so ist nothwen-dig anzunehmen, daß das in Umlauf befindliche Gold größ-tentheils vor dem Jahre 1797 ausgeprägt seyn mußte. Vordiesem Jahre wurden alle Guincen sorgfältig gewogen unddie zu leicht befundenen aus dem Umlaufe zurückgezogen.Deßhalb konnte auch eine im Jahre 1797 aus einem Ban-quierhause oder einem Kaufladen entnommene QuantitätGuineen keinen Maaßstab zur Beurtheilung des durchschnitt-lichen Reibungsverlustes abgeben, sondern blos den ReibungS-verlust solcher Stücke, welche durch denselben noch nicht un-ter den Currentwcrth hcrabgebracht worden waren; allemauch die Kenntniß der letzteren wäre zur genauen Ermittlungdes Durchschnittsgewichtes der ganzen Masse erforderlich ge-wesen, an welcher es jedoch ermangelte. Um wenigstens einebeiläufige Schätzung zu erhalten, läßt sich annehmen, daß dieim Jahre 1807 in Umlauf befindlich gewesenen Guineen durch-schnittlich nicht von älterem Gepräge als von 1787 waren,daher im Ganzen, da der Baargcld - Umlauf 10 Jahre diesesZeitraumes unterbrochen war, nur eine zehnjährige Abnützungerlitten.

Wir haben gesehen, daß 1090 Guineen 18 Sch. 11 P.Standardgewicht verloren haben, oder der Reibungsverlust1 von 1050 betrug; daß ferner bei den halben Guineen derVerlust S Pf. St. 2 Sch. 7 P. oder 1 von 460 betrug.Das Umlaufs-Verhältniß der halben zu den ganzen Guineenwar nahebei 1:10 nicht nach der Zahl der Stücke, sondernnach ihrem Werthe.*) Der Durchschnittsverlust an Reibungfür beide Goldmünzen berechnet sich hiernach auf ^, 7 .

In dieser Weise verhält sich daher, soweit eine Berechnungdarüber zulässig, die Abnützung der englischen Goldmünzen,welche schon dazumal die dauerhafteste von allen bekanntenGoldmünzen war. Die halben Guineen erlitten einen mehrals doppelten Verlust gegen die ganzen, und überhaupt je klei-ner die Stücke, desto größer ihr Reibungsverlust.

*) Anhang Nr. III. «