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schätzen wir den Verlust der Silbermünze auf ^ jährlich,jedoch nur des englischen Standard-Silber-Geldes, nicht derMünzen geringeren Gepräges. Diese Annahme steht mit je-nen Versuchen in Verhältniß, welche Lord Liverpool in sei-nem Schreiben an den König erwähnt.*) Im Jahre 1787hatten in- der englischen Münze Versuche mit inländischenSilbermünzen Statt gefunden, welche damals in Umlauf be-findlich und sehr abgenützt waren. Man fand an denselbendie nachbenannten ungewöhnlichen Gewichtsabgänge: bei denganzen Kronenstückcn, 3!f,j Procente; bei den halben KronenPrct.; bei den Schillingstücken 24^»» und bei denSechspennystückcn 38^^ Prct. Der nämliche Versuchwurde eilf Jahre später, im Jahre 1798 wiederholt, wobeiman noch einen Mehrverlust im Gewichte fand von bei
den ganzen Kronenstückcn; 1Z,f? bei den halben; bei
den Schillingen und 3^',^ bei den.Sechspencestückcn auf je-des Hundert.**) Der geringere Verlust der Kronen und halbenKronen mochte von der Seltenheit jener Gcldsvrten, beson-ders der ersteren herrühren, weßhalb man häufig vorzog, die-selben lieber als Taschengeld oder Schaumünze aufzubewahren,als in Umlauf zu setzen; die Sechspennystücke dagegen konn-ten nicht wohl nzehr verlieren, indem sie bei weiter fortge-schrittener Abnützung entzwei gebrochen wären. Die Schil-lingstücke, als die allgemeinste und am meisten circulircndeMünze, dienen jeder Vcrlustsberechnung am sichersten zurGrundlage. Nach den Ergebnissen der vorerwähnten Versucheberechnet sich ihr Reibungsverlust auf beiläufig fünf Procentein,zehn Jahren, was der Verlustsannahme der neuen Aus-prägung seit 1816 zu ohngefähr --«o jährlich nahe kömmt.
Es muß bemerkt werden, daß dieser Rcibungsverlust derSilbermünze in der Epoche von 1787—1798 auf jene dazu-mal circulircnde eigenthümliche Silbermünze Bezug nimmt.Jedermann, dessen Gedächtniß in jene Zeit zurück reicht, wird
') ttonl I^>vel'i>»c>I l<> il,e k(mg p. 187.
**) Anhang Nr. I. 0.