betragen haben 13,228,960 Dollars ober 2,701,033 Pf. St.oder jährlich im Durchschnitte 135,051 Pf. St. ")
Nach dieser, wiewohl auf unsichern Grundlagen beruhenden,Schätzung stellt sich daher die Gesammt-Ausbeute von ganzColumbia für den vorbemerkten Zeitraum dar, zu 6,987,554Pf. St. oder im Durchschnitte zu jährlichen 346,759 PfundSterlinge.
Den Bestrebungen der englischen Actien - Gesellschaften inBearbeitung der edlen Metallbergwerke Columbia's legen wirkeine hohe Bedeutung bei. Weder ihre gegenwärtige Wirk-samkeit, noch dje Aussichten auf die Zukunft lasten mehrErfolg auf beträchtliche Erhöhung der Ausbeuten hoffen, alsder Rückblick auf die Operationen der letztverflostenen Zeit. —
Peru.
Das vormalige spanische Bicekönigreich, gegenwärtig dieRepublik Peru war bis zum Beginne der innern Unruhenungemein productiv an Gold und Silber. Die bürgerlichenKriege begannen 1810, allein bis zum Jahre 1814 warenihre Wirkungen nicht sehr fühlbar; von dieser Zeit an abersanken die Minen stufenweise bis zum Jahre 1820 herab.Kaum hatten sich dieselben im letztgenannten Jahre wiederetwas gehoben, so brachten die von Chili ausgegangenenKriegsoperationen unter der Leitung des Generals SänMartin und Lord Cochrane's neue Leiden über dasLand; dasselbe war später bei dem Einfalle Bvlivar's vonColumbia der Fall, indem die Ausbeute der Minen nochweiter herab sank. Das Land verlor nicht allein durch dieseVerminderung der Bergwerks - Erträgnisse, sondern zugleich
*1 Von einem ungenannten englischen Offiziere in columbischenDiensten erschien 1827 ein Werk zu London bei Murrey, worindie Angabe enthalten ist „die Abgabe eines Fünftheils an dieRegierung betrug im Jahre 1826 ,12,717 Dollars, allein derMinister rechnet für dieses Jahr auf eine Erhöhung dieser Ein-nahme bis auf 50,000 Dollars." Wenn diese Angabe richtigist, so würde unsere Schätzung der Gold - und Silberausbeute»n Columbia bei weitem zu hoch erscheinen.