durch die Verbannung der reichsten, thätigsten und intelli-gentesten Bewohner, der alten Spanier, den Capi'talreichthum,ohne welchen der Bergbau nicht mit einiger Hoffnung de§Erfolges betrieben werden kann.
Die Exilirung der Gutsbesitzer und Capitalisten wurdeso weit getrieben, daß durch dieselben, obwohl sie sich glück-lich schätzten, ihr Leben und die Trümmer ihres Eigenthumszu retten, in den sechs Jahren 1819 — 1825 das doppeltean Gold und Silber exportirt wurde, was die Minen indiesem Zeiträume geliefert hatten.
Für die unserer gegenwärtigen Betrachtung unterliegendeEpoche waren mit Ausnahme der Silbergewinnung in denersten 11 Jahren keine statistischen Erhebungen zu erlangen.Dieselbe betrug
Im Jahre 1810 . . . .
Dollars
., „ 1811 . . . .
15
.. „ 1812 . . . .
55
., ., 1813 . . . .
5s
.. ,. 1814. . . .
55
„ „ 1815. . . .
.... 2,494,422
5,
„ „ 1816 . . . .
.... 2,924,627
»5
.. „ 1817 . . . .
.... 2,653,042
55
., ., 1818 . . . .
55
.. ., 1819 . . . .
.... 2,942,244
55
.. 1820. . . .
.... 3,573,907
55
Summe: 35,586,617 Dollars.
Authentische Nachrichten über den Zustand der Minengehen nur bis zum Jahre 1826 zurück. Zu jener Zeit hegteman große Erwartungen von den mit Hülfe englischer Ca-pitalien neu beginnenden Bergbau-Operationen. Nachste-hende Aeußerung über den Zustand der dortigen Minen er-folgte früher, ehe die Nachricht der großen Geldkrise in Eng-land am Schlüsse des Jahres 182Y dahin gelangt war, dahersie in gewisser Hinsicht dem damaligen exaltirten Zustande inPeru zuzuschreiben sind.
„Wegen der in Lima im Jahre 1820 ausgebrochenenRevolution waren weder Documente noch Nachrichten zu