Mit größeren Schwierigkeiten verbunden, hierüber Unter-suchungen mit gleicher Genauigkeit, wie bei andern Gold-consumirenden Gewerben anzustellen. Nach den unvollkom-menen Nachrichten, welche wir uns in dieser Beziehung zuverschaffen vermochten und nach den Schätzungen einiger dergroßem Porzellainfabrikanten und Händler glauben wir an-nehmen zu dürfen, daß der Gesammtverbrauch dieses Zweigessich auf beiläufig 100 Unzen wöchentlich oder 5200 Unzenjährlich beläust. —
Die Porzellainfabriken verbrauchen nur feines Gold; ei>niges davon beziehen sie durch die Goldscheider zu Birming-ham und Sheffield, den großem Theil aber wahrscheinlichvon London. Es wurde nachgewiesen, daß mehrere dieserManufacturen wöchentlich 12 — 1-t Unzen kauften; allein dar-über, ob dieß der regelmäßige Verbrauch sey, konnten wirkeine volle Gewißheit erlangen; in diesem Falle aber würdesich für die Gcsammtanzahl der Porzellainfabriken des König-reiches die ganze Goldconsumtion weit höher stellen, als hierangenommen ist. Bei dieser Ungewißheit haben wir dahervorgezogen, die beiläufige Schätzung einiger mit diesemFabrikationszweige vollkommen vertrauter Personen zu adop-tiren, als uns in irgend eine nähere Berechnung mit Zu-grundelegung unvollkommener Materialien einzulassen.
Wir gelangen nun zur Betrachtung desjenigen Gewerbes,welches bei weitem die größte Quantität Gold jährlich con-sumirt, nämlich zur Verfertigung der Masse von Luxusar-tikeln der verschiedensten Art, die unter den Goldschmied - undJuwelier-Arbeiten begriffen sind. *)
Wir haben Oden nachgewiesen, daß das rafsinirte Goldim Königreiche sich auf die jährliche Quantität von 156,600Unzen beläust, wovon nach den besten Quellen, welche wirfür unsere Untersuchung aufzufinden vermochten, beiläufig
*) Jewcllery nach dem Original; unter welchem Collectiv-Namenin England alle Verfertigung von Goldarbeiten mit und ohneFassung von edlen Steinen begriffen wird; Goldsmiths sindin dcr englischen gewerblichen Benennung nur Bearbeiter desGoldes i» dcr rohe» Metallform, um dasselbe in Platten,