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Ueber Production und Consumtion der edlen Metalle / von William Jacob ; Aus dem Englischen übersetzt, mit Benützung handschriftlich mitgetheilter Verbesserungen des Herrn Verfassers und mit eigenen Zusätzen versehen von C.Th. Kleinschrod
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88,000 Unzen in den bisher betrachteten Gewerbs-Zweigenverwendet werden; es bleiben daher noch nahe an 60,090Unzen übrig, deren Consumtion wir zu verfolgen haben.

Es mag hier die Bemerkung Platz greifen, daß mit Aus-nahme des von den Goldschlägcrn verbrauchten Goldes vondem übrigen angegebenenen Quantum nicht sowohl gesagtwerden kann, daß es blos verarbeitet, sondern vielmehr, daßes absolut consumirt werde. Von dem feinsten Golde nimmtman an, daß beiläufig der fünfte Theil durch Ausbrennenvon verschiedenen Gegenständen wieder gewonnen wird; aus-genommen dasjenige, was zur Vergoldung von Metallen undgebrannten Waaren verbraucht wird.

Was die Verfertigung von Goldarbeiten betrifft, so werdenwir sehen, daß die hierzu verwendete Quantität dieses Me->alls jene aller übrigen Goldconsumircnden Gewerbe weitübertrifft. Auch ohne gerade den Umschwung der Mode mitängstlicher Genauigkeit zu verfolgen, oder stets jene Zirkelzu besuchen, in welchen ihre Veränderungen am offenbarstensich kund geben, dringt sich dem Beobachter die Ueberzeugungauf, daß der Gebrauch von goldnen Schmuckartikeln aller Artbei dem weiblichen Theile der Bevölkerung allmählig in un-gemeinem Grade gestiegen ist. Dieß gilt insbesondere für dieletzten 20 Jahre, und noch mehr für die zweite, als für dieerste Hälfte dieser Epoche. —

Ein vollständiges Verzeichniß aller der zahlreichen Gold-und Silberwaaren, welche in neuester Zeit in dem Putze derhöheren weiblichen Classen der Gesellschaft eingeführt worden,ließe sich nur durch ein Comite von Goldarbeitern, Klcider-machern und Kammerjungfern vornehmer Damen herstellen.Der manchfaltigste Kopfschmuck, mit Einschluß großer, gold-ner Kamme, goldner Halsbänder und Vorstecknadeln von

dünne Stäbe und dergl. zur weiteren Verwendung in der Je-wellery auszuarbeiten; daher ihre Anzahl sehr beschränkt ist.Man sehe die Gewerbsstatistik in der Schrift des Uebersetzers:Großbritanniens Gesetzgebung über Handel, Gewerbe undinnere Communicationsmittel, Stuttgart, Cotta. 1836.

A. d. Ü.

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