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Ueber Production und Consumtion der edlen Metalle / von William Jacob ; Aus dem Englischen übersetzt, mit Benützung handschriftlich mitgetheilter Verbesserungen des Herrn Verfassers und mit eigenen Zusätzen versehen von C.Th. Kleinschrod
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199
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vorziehen; mit Ausnahme der Verwendung zu den vorzü-siiafeinen Artikeln, wozu ganz reines Golv erforderlich ist.

Wir erhielten bei unseren Unterredungen mir verschiedenender größten Fabrikanten dieses Zweiges, welche besondersdie schweren Artikel liefern, als Hochzeit- und Trauernnge.Tabatieren, Ketten, Armbänder und dergl., die Versicherungdaß hierzu kein raffinirtes Gold verwendet werde. Zwei derselben, deren Häuser wöchentlich über 100 Unzen verbrauchen,gaben an, daß sie nichts anderes als alte englische zu leich,gewordene Guincen und Soverains, oder fremde Goldmünzendem Gewichte nach kaufen und dem Golde durch Zusatz jenenGrad von Feinheit geben, welcher für die Art seiner Wer-arbeitung zu den verschiedenen Artikeln am meisten sich eignet.Ein anderes Haus, welches die größte Summe an Taxenin Goldsmiths Hall bezahlt, versicherte das Nämliche, undein Fabrikant, welcher sowohl schwere als leichte Artikel vcrfertigt, gab an, daß im Durchschnitte der letzten vier Jahreseine Goldanschaffungen in beiläufig sechs Zehenttheilen rafft-nirten Goldes und der Rest in Goldstücken verschiedener Art.fremden und einheimischen, bestanden habe. —

Achtzehn der bedeutendsten Manufacturisten Londons er-mittelten ihren wöchentlichen Goldverbrauch so genau als derNatur der Sache nach ausführbar, auf ohngefähr 1600 Un-zen Standard-Gold und 360 Unzen raffinirtes Feingold.Inzwischen gewährt diese Angabe noch keinen sichern Anhalts-Punct, da die einzelnen Meister dieses Gewerbes mit Ein-schluß jener, welche ihr Geschäft nur in mäßigem Umfangebetreiben, wohl zehnmal zahlreicher sind und solche, welchein Dachkammern und ähnlichen kleinen Wohnungen arbeitenund monatlich vielleicht nur wenige Unzen Gold verbrauchen,sich in der Zahl auf viele hundert belaufen.

Es mögen wohl Einige darunter gleichfalls den Ercdilder Goldscheider für ihr Bedürfniß an rafsinirtem Golde benützen, die Mehrzahl aber verwendet gleichfalls Goldmünzen,größtcntheils fremde, je nach dem Umfange ihres Gewerbesund ihren disponiblen Mitteln. So unvollkommen indeß unsere Untersuchungen über diesen Gegenstand seyn mögen, sohaben wir doch, den vielfachen Uebertreibungen bei dergleichen