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Ueber Production und Consumtion der edlen Metalle / von William Jacob ; Aus dem Englischen übersetzt, mit Benützung handschriftlich mitgetheilter Verbesserungen des Herrn Verfassers und mit eigenen Zusätzen versehen von C.Th. Kleinschrod
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198
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auf Liverpool, Derby und mehrere andere Städte Englands,woselbst Goldarbeiten verfertigt werden, hatten ausgedehntwerden sollen.

In London werden die kostbarsten Artikel dieser Art vonden nämlichen Fabrikanten durch alle Stufen der Fabrikationbis zur Vollendung ausgebreitet und mit Ausnahme der edlenSteine, welche bei einigen den größten Werth ausmachen, be-steht der Haupt-Aufwand bei denselben in Gold. Ganz rei-nes Gold wird selten dazu verwendet, ausgenommen beiwenigen, besonders den Filigran-Arbeiten, welche aus sehrhochkarätigem Golde verfertigt werden. Dieses Feingold lie-fern die Goldschmiede, und seine Quantität beträgt jährlichbeiläufig 58,Oll!) Unzen, welche nach Abzug der übrigen ein-schlägigen Verwendungen, unserer obigen Untersuchung gemäß,für diesen Zweck verbleiben. Diese ist übrigens die geringereMasse Gold, welche die Goldarbciter verbrauchen.

Das von den ersten Juwelieren Londons verarbeitete Goldhält gewöhnlich 16 Karat fein, oder zwei Drittheile seinesGewichtes an reinem Golde. Da das käufliche Gold größten-theils aus leichten abgenützten Guineen und Soverains oderspanischen Dublonen, portugiesischen und anderen fremdenGoldmünzen besteht, so kann dessen Gehalt auf 22 Karatoder um A geringer als das rassinirtc Gold geschätzt werden.Der Preis dieses Standard-Goldes beträgt 3 Psi St. 17Sch. 10 H P. für die Unze und dasselbe ist stets ein sehr ge-suchter gegen Baargeld umzusetzender Artikel. Der Preis desraffinirten ganz reinen Goldes, wie es die Goldscheider lie-fern , ist 4 Pf. St. 7 Sch. 6 P. die Unze; es wird gewöhn-lich auf Credit verkauft. Der Unterschied beider Preise istalso 0 Sch. 3H P. Die Scheidungskosten und der Gewichts-verlust hierbei kann auf 6 P. für die Unze angeschlagen wer-den. Hiernach beträgt also der Unterschied des Preises zwi-schen dem Standard-Gold und reinem Golde 1 Sch. 10 P.mehr für das letztere, als die wahre Differenz des Wertheszwischen beiden. Jene Fabrikanten daher, welche hinreichendeBaarschaft besitzen, um ihren Goldbedarf sogleich zu bezahlen,müssen den Ankauf von Standard-Gold jenem von Feingold