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Ueber Production und Consumtion der edlen Metalle / von William Jacob ; Aus dem Englischen übersetzt, mit Benützung handschriftlich mitgetheilter Verbesserungen des Herrn Verfassers und mit eigenen Zusätzen versehen von C.Th. Kleinschrod
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So bedeutend auch diele Summe erscheint, so steht die-selbe doch noch um ein bedeutendes gegen die Schätzungenzurück, welche uns über die vorliegende Frage von verschie-denen einsichtsvollen und mit diesen FabrikationSzweigen sehrvertrauten Personen zugekommen sind. Wir führen daher dieschriftliche Antwort einer dieser Personen, welche wegen ihrerausgebreiteten Geschäfte in diesen Zweigen so wie durch Ein-sicht und Genauigkeit ihrer Angaben besondere Beachtung ver-dient, auf die derselben vorgelegte Frage über den ohnge-fähren Goldverbrauch der Goldarbeiter in kleinen dem Stem-pel nicht unterworfenen Particcn wörtlich in Folgendem an:

„Dieser Verbrauch mag sich auf die beim ersten Blickebeinahe unglaubliche Summe von wenigstens -t50^ bis auf480/,Unzen Standard-Gold belaufen, oder in Geld ausge-drückt, auf ohngefahr 1,900,000 Pf. St., aber wahrschein-licher noch auf zwei Millionen, als weniger."

„Es würde zu weitläufig seyn, die Art und Weise, wo-durch diese Angabe ermittelt wurde, näher zu entwickeln;allein die verschiedenen Erhebungswege lassen über ihre Rich-tigkeit wenig Zweifel übrig."

„Eine zahllose Menge von Goldartikeln kann wegen Zart-heit und Feinheit nicht probirt und gestempelt werden; anderebestehen aus so geringem Gehalte, daß sie kaum den NamenGold verdienen; demohngeachtet erfordern dieselben wegen ihrererstaunenden Menge einen großen Aufwand an diesem Me-talle. Bei dem bloßen Anblicke der kleinen Luxusartikel undSchmuckgcgcnstände in jeder Familie wird man die Ueberzeu-gung gewinnen, in welchem Grade die Menge der ungestem-pelten Goldwaaren die gestempelten übertrifft."

Diesen Aeußerungen eines der einsichtsvollsten und mit demGewerbe der Goldarbeiter vertrautesten Manufacturisten gemäßscheint es daher, daß unsere Schätzung der Goldconsumtionbei diesem Industriezweige um beiläufig 100,000 Unzen jähr-lichen Verbrauchs zu gering angenommen worden.

Wir gelangen zu der Untersuchung der Silber konsum-tiv n Großbritanniens. Von den im Handel befindlichenGoldarbeiten ist wegen des größeren Metallwerthes und derhohen Stempelabgabe nur ein verhältnißmäßig sehr geringer