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Ueber Production und Consumtion der edlen Metalle / von William Jacob ; Aus dem Englischen übersetzt, mit Benützung handschriftlich mitgetheilter Verbesserungen des Herrn Verfassers und mit eigenen Zusätzen versehen von C.Th. Kleinschrod
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215
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und für sich angemessen erscheint. Für diese Länder, welchebeiläufig den vierten Theil der europäischen Bevölkerung ent-hallten, haben wir den jährlichen Verbrauch an Gold undSilber für andere Zwecke als zur Ausmünzung innerhalb derletzten 20 Jahre auf beiläufig eine Million Ps. St. geschätzt.Diese Länder begreifen nicht allein die reichsten GegendenEuropas, und sind daher zu einer größeren Consumtion edlerMetalle befähigt, sondern sie sind zugleich die großen euro-päischen Werkstätten, aus welchen die reicheren Classen derübrigen Länder größtentheils ihre Luxuswaaren und Utcnsilienaus diesen Metallen beziehen; während die eigenen auf einergeringeren Stufe der Kunstfertigkeit und Ausdehnung stehen-den Manufacturen derselben die Bedürfnisse der weniger rei-chen Mittclclasscn bcstrciten. Wird nun ferner erwogen, daßdieser Verbrauch der Mittelclassen an Gold und Silber imKleinen wegen der unendlich größer» Anzahl der Artikel jenender Reichen weit übersteigt, so dürfte die Annahme nicht un-geeignet erscheinen, daß die Bevölkerung von 160 Millionendes übrigen Europa jährlich ohngcfähr 2 Fünftel derjenigenMasse edlen Metalles consumirt, welche wir als Verbrauchder 50 — 60 Millionen starken Bevölkerung Englands, Frank-reichs und der Schweiz berechnet haben.

Hiernach würde daher die Summe der jährlichen Gold-und Silbcrconsumtion Europas für Luxusgegenstände undUtcnsilien betragen:

In Großbritannien ..2,157,221 Pf. St.

Frankreich ......... 1,200,000 „

„ der Schweiz ........ 350,0M „

4,007,221 Pf. St.

Hierzu 2 Fünftheile dieser Summe fürdas übrige Europa ...... 1,605,190 Pf. St.

Zusammen . . . 5,612,711 Pf. St.

Zu dieser Summe ist nun noch hinzuzurechnen die Con-sumtion an edlen Metallen in Nordamerika, in den neu creir-ten Staaten des spanischen und portugiesischen Amerika undin den westindischen Colonicen. Der Verbrauch dieser Länder