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Ueber Production und Consumtion der edlen Metalle / von William Jacob ; Aus dem Englischen übersetzt, mit Benützung handschriftlich mitgetheilter Verbesserungen des Herrn Verfassers und mit eigenen Zusätzen versehen von C.Th. Kleinschrod
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216
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an Juwelierarbeiten und Silbergeschirren wird größtentheilsaus europäischen Werkstätten bestrittcn und den größten An-theil an diesen Lieferungen haben Frankreich und England.In den lctztverflofsenen Jahren begann die Manufactur sol-cher Artikel, selbst auch von den feinsten und schwierigstenArbeiten in den vereinigten Staaten bedeutende Fortschrittezu machen; insbesondere seit der Einführung deS neuen Zoll-tarifs, welcher die Einfuhr von Juwelier-Arbeiten insbeson-dere mit hohen Abgaben belegt.

Nähere Nachforschungen bei den Juwelieren in Londonund Birmingham haben dargethan, daß viele Arbeiter in denunsere Betrachtung begreifenden Zweigen durch die Anerbie-lungen hohen Lohnes und Sicherstellung für dessen Fortdauerzur Auswanderung nach New-Pork, Philadelphia und Bo-ston veranlaßt wurden. Nach der großen Anzahl Familien inblühenden Glücksumständen und der allgemeinen Neigung zurEleganz und Bequemlichkeit häuslicher Einrichtung in jenemLande dürfte allerdings auf eine größere Nachfrage nach Gold-und Silberwaaren im Verhältnisse der Bevölkerung geschlos-sen werden als in Europa; es ist jedoch nicht zu übersehen,daß während der Epoche, von welcher hier die Sprache ist,der größere Theil der dortigen Nachfrage aus europäischenWerkstätten befriedigt wurde. Diesen Betrachtungen gemäßschätzen wir die Consumtion an edlen Metallen in den Frei-staaten auf beiläufig ein Zwanzigstel der europäischen. Jenevon Canada, Neuschottland und dem britischen Westindienwird aller Wahrscheinlichkeit gemäß von England, jene derfranzösischen Colonieen von Frankreich und diejenige von Bra-silien und der vormalig spanischen Besitzungen wenigstensgroßentheils von verschiedenen europäischen Ländern aus ver-sehen. Wir glauben daher durch Hinzurechnung eines Zwan-zigtheiles für den Gold- und Silberverbrauch Amerikas inkeinen großen Irrthum zu verfallen, wonach also der jährlicheGesammtverbrauch sich auf 5,893,240 Pf. St. berechnet.

Zweifelsohne deckt sich ein Theil des so eben bezeichnetenGold- und Silberverbrauches durch alte und zerbrocheneWaare, hurch aus der Mode gekommenes Silbergeschirr, aus-