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Humboldt berechnete den jährlichen Ausfluß an Silber ausEuropa nach China durch die russischen Provinzen am kaspi-schen Meere und über Kiachta und Tobolsk auf vier Millio-nen Dollars. Daß diese Angabe auf gründlichen Forschun-gen beruht, ist von einem so ausgczeichneren Schriftsteller zuerwarten; allein so richtig dieselbe auch dazumal gewesen seynmag, so hat doch ein Verlauf von 30 Jahren große Verän-derungen hervorgebracht und die Handelsbilanz hat sich sosehr zu Gunsten Europas gewendet, daß nach der näherenDarstellung in der Beilage Nr. 15 gegenwärtig Rußland nochvon jenem Welltheile empfängt, anstatt in der Nothwendig-keit zu seyn, Silber ostwärts zu versenden. So sieht man, daßzu Petropaulusk im Jahre 1820 aus China 2460 Unzen
und Einfuhr zu ersetzen. Es mußte ein großer Theil !des chinesischenSilber- und Geldgewinnes dazu verwendet werden. Lzs ging näm-lich von China Gold und Silber nach Indien und England in denJahren:
1830 bis 1831 für 6,595,206 Dollars.
1831 — 1832 — 4,032,003 „
1832 — 1833 — 1,890,925 „
1833 — 1831 — 6,731,615 „
Bon dieser Summe bestanden in dem letzten Jahre von >833auf 1834 , 5,119,301 Dollars in einheimischen Gold - und Silber-barren. Seit dieser Zeit hat die Ausfuhr der edlen Metalle Chinasimmer noch zugenommen, so daß jetzt jährlich für mehr denn1,200,000 Pf. St. nach Indien und England gehen. Es mußdemnach der Betrag der Gold- und Silberbergwerke und Goldwä-schercicn des Mittclrciches viel bedeutender seyn, als man gewöhnlichglaubte. Wir können wohl im Allgemeinen annehmen, daß sie einFünftheil der Minen Nord- und Südamerikas und Rußlands aus-machen, — eine Thatsache, wovon man bis jetzt in Europa kein«Ahnung gehabt hatte."
Die jährlichen statistischen Bekanntmachungen des englischenHandelsministeriums geben die Einfuhr indischen Opiums nach Chinaan wie folgt:
Für das Jahr 1831 bis 1832 (Von April zu April.)
14,225 Kisten zu 11,501,584 Dollars.
1832—33 23,670 „ „ 15,332,759 „
1833 -34 21,250 „ „ 14,006,605 „
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