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Ueber Production und Consumtion der edlen Metalle / von William Jacob ; Aus dem Englischen übersetzt, mit Benützung handschriftlich mitgetheilter Verbesserungen des Herrn Verfassers und mit eigenen Zusätzen versehen von C.Th. Kleinschrod
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221
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Silber und im Jahre 1830 3578 Unzen eingegangen sind.Deßgleichen in Scmipalatinsk 1829 83,700 Unzen und 183089,640 Unzen. Die Bucharen und Taschkenen hatten alsoim letztgenannten Jahre 94,500 Unzen Silber an den Jrbitgebracht. *)

Man sieht ferner aus der bezeichneten Beilage, daß dieEin- und Ausfuhren der äußersten Ostgränzen Rußlands sichbeiläufig gleich verhielten, daher große Metallverscndungennicht erforderten und daß die Bilanz nur unbedeutend zuGunsten Rußlands verblieb. Uebrigens verhielt sich dieserHandelszug verschieden von jenem, welcher über Tiflis geht,da in letzterem die Einfuhr größer war, als die Ausfuhr.Dieß mag einige Gold- und Silberversendungen veranlaßthaben, wiewohl auch nicht von großer Bedeutung, und es istleicht denkbar, daß dieselben den Empfängern über Sibirienbeiläufig die Wage hielten.

Der levantische Handel, welcher vor dreißig Jahren nachHumboldt eine Gold- und Silbermasse von beiläufig vierMillionen Dollars jährlich aus Europa nach Asien gezogenhatte, unterliegt gegenwärtig so sehr veränderten Verhältnissen,daß es zweifelhaft ist, auf welche Seite die Bilanz der Baar-

Die Natur dieses Handels als Schleichhandel läßt geringenZweifel übrig, daß diese Einfuhren wenigstens zum größten Theilemit baa*em Gelde bezahlt werden. Dieß wird noch mehr bestätigtdurch die von der nämlichen Behörde veröffentlichten Uebersichten derWaaren - Einfuhr aus China in das vereinigte Königreich, welcheaußer jährlichen 32 Mist. Pfund Thee und 128,00» Pfund roheSeide nach achtjährigem Durchschnitte sich nur auf wenige Artikelgeringen Umfanges beschränkt. Die Ausfuhr englischer Industrie-erzeugnisse nach China ist in diesen Uebersichten nicht ausgeschieden,sondern mit jener nach den ostindischen Besitzungen zusammen vor-getragen und beträgt einen jährlichen Durchschnütswerth von vierMillionen Pf. St.; eS läßt sich daher hieraus nicht ermessen, welcheWerthe hiervon nach China eingeführt und in wie weit die Aus-fuhren von Thee und Rohseide aus letztem Lande durch dieselbenbalancirt werden. A- d. Ü.

'1 Beilage Nr. 15.