masse auf den vierfachen Werth der ausgeprägten Geldmasseschätzten, mögen wohl bei solcher Annahme die gesammtenAnschaffungskosten dieser Gegenstände zu Grunde gelegt habenund nicht, wie hier geschehen, bloß ihren Metallwerth imTiegel der Rafsineure. In Frankreich ist das Verhältniß desgeprägten Geldes zu den Silbergeschirren und Juwelierar-beiten sehr abweichend von jenem in England. Das Circula-tionsmittel besteht daselbst fast ausschließend in Metallgeld,welches daher die in England umlaufende Baarsumme über-steigen muß, da bei dem Zustande des Credits und öffent-lichen Vertrauens zu der englischen Dank und den Privatban-ken im letzterem Lande eine so große Summe an baaremNumerär in dem allgemeinen Umlaufe erspart werden kann.In Frankreich hat man sich sehr bemüht, die Summe desgeprägten Geldes auszumitteln, welches neun Zehenttheiledes circulirenden Mediums beträgt. Die Schätzungen varürcnnach verschiedenen Jahren und nach den verschiedenen Forschernzwischen 2000 und 2500 Millionen Francs oder von h-0 bis100 Millionen Pf. St., oder noch ausführlicher ausgedrückt:auf jede Person in Frankreich trifft eine Durchschnittssummean geprägter Münze von 2 Pf. St. 14 Sch. bis zu 3 Pf.St. 2 Sch. *)
*) Es wurden in Frankreich nach der Einführung des Decimal-systems durch das Gesetz vom 28. März 1603 bis 31. August1817 ausgeprägt:
in Gold . «68,553,420 Francs
in Silber 1,026,769,207 „
Summe . 1,695,322,627 Francs.
Ferner vom I. September 1817 bis 31. December 1832 in Goldund Silber zusammen:
1,834,103,265 Francs,daher in 29 H Jahren insgesammt;
3,529,428,892 Francsund im jährlichen Durchschnitte
117,647,629 Francs.
Das in Umlauf befindliche baare Capital aber wird nach neue-ren statistischen Angaben auf etwas mehr als den vierfachen