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Ueber Production und Consumtion der edlen Metalle / von William Jacob ; Aus dem Englischen übersetzt, mit Benützung handschriftlich mitgetheilter Verbesserungen des Herrn Verfassers und mit eigenen Zusätzen versehen von C.Th. Kleinschrod
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250
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Das in Frankreich übliche Silbergeschirr ist im Durch-schnitte weit leichter als jenes in England; die Juwelier-arbeiten sind mit mehr Verzierungen versehen. Allein wederdas eine noch die anderen erstrecken sich im Gebrauche aufeine so zahlreiche Bevölkerung der niedern Classen; wir sinddaher, in soweit die Beobachtungen eines Reisenden zu einerSchlußfolgc berechtigen, geneigt, anzunehmen, daß der Werthdes in Frankreich umlaufenden gemünzten Geldes, voraus-gesetzt, daß derselbe sich so hoch belauft wie oben nach franzö-sischen Autoritäten angeführt, nicht geringer seyn kann, alsjener deS unter anderer Form existirenden edlen Metalles,wenn dessen Werth nur nach dem Gewichte ohne Einrcchnungder Fabrikationskosten und Handelsgcwinnste geschätzt wird.

In allen übrigen europäischen Ländern, mit Ausnahme vonRußland, Schweden und Portugal übersteigt das umlaufendeMetallgeld bei weitem das Papiergeld und im Allgemeinenin einem ähnlichen Verhältnisse wie in Frankreich., Die Ver-seilung von Silbergeschirr und Goldwaare überhaupt magsich in Ansehung der Menge und des Werthes dem großenDurchschnitte nach in den europäischen Continentalländernüberhaupt in der Art verhalten, daß wir deren Gesammtwerth,als Bullion betrachtet, jenem des umlaufenden geprägtenNumcrärs beiläufig gleich schätzen können. In den vereinig-ten Staaten Nordamerika's, in den britischen Coutinental-besi'tzungen jenes Weltthcils und in Westindien erachten wirdas Verhältniß des Geldes zu Silber- und Goldwaaren demin England herrschenden nahe kommend, und in Rücksichtauf die Menge Papiergeld, womit mehrere der neuen süd-amerikanischen Staaten der früheren spanischen und portugie-sischen Besitzungen überschwemmt worden, mag auch dortdas relative Verhältniß der Mctallmünze jenem Englandsoder Nordamerika's nahe stehen.

Betrag des jährlich in Gold und Silber gemünzten Geldes,oder in runder Summe auf 480 Millionen Francs geschätzt.Man sehe hierüber: Handbuch der allgem. Staatskunde v. Schu-bert, woselbst auch mehrere Quellen angegeben sind.