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Zeitbestimmung.
II. IV. VIII. I. IV. IX.
t = 65,483 t = 95,900
t' = 140,500 t' = 201,333
h =—4,642 h =— 9,468 *
h' = o h' = 0
x = — 4,663 x =— 9,489
H + x = 49° 13' 9",4 H + x = 49° 13' 9”,4
um 0",1 zu grofs, um 0',t zu grofs,
also die Abweichungen von der wahren mittägigen Höhe nochimmer umgemein klein, obschon die Stundenwinkel bis aufl’ 1 40 gehn. Man sieht daher, dafs man durch dieses Verfah-ren, selbst zur See, die Polhöhe aus einigen Beobachtungenleicht und sicher, ohne alle andere Vorkenntnisse der Zeit undandere Hülfsmittel, bestimmen kann. Wie man aber, wennman einmal die Polhöhe eines Ortes kennt, auch die Zeit die-ses Ortes schon aus einer einzigen Beobachtung in einer grö-fsern Ferne von dem Meridian finden kann, ist bereits oben(Abschnitt E) gezeigt worden.
I. Zeitbestimmung durch das Mittagsrohr.
Das einfachste und zugleich sicherste Mittel zur Zeitbe-stimmung giebt das Mittagsrohr *. Wie man auf die jedemsolchen Instrumente noch beiwohnenden Fehler Rücksicht neh-men soll, ist bereits oben 2 gesagt worden, daher wir hierdiese Rücksicht als schon genommen voraussetzen können.
• Ist t die Uhrzeit des beobachteten Durchgangs eines Sterns
durch den mittleren oder durch den Meridianfaden dieses In-struments, und ist a die scheinbare Rectascension des Sterns,so hat man sofort, wenn die dabei gebrauchte Uhr nach Stern-zeit geht, die Correction x dieser Uhr gegen Sternzeitx = a — t.
Geht aber, was weniger bequem ist, die Uhr nach mittlererZeit, so wird man die Sternzeit der Culmination (die immergleich der scheinbaren Rectascension a des Gestirns ist) zu-
1 S. Art. Meridiankreis. Bd. VF. S. 1787. und Passageninstrumenl.Bd. VIF. S. 296.
2 S. Art. Meridiankreis. Bd. VI. S. 1798.
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