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Zeitbestimmung.
erst 1 in die dieser Sternzeit entsprechende mittlere Zeit m derCulmination verwandeln , und dann ist die Correction der Uhrgegen mittlere Zeit x = m — t.
Kennt man aber auf diese Weise durch die Beobachtungenmehrerer Fixsterne, deren Rectascension bereits genau bekanntist, die Correction x der Uhr, so wird man dadurch auchdie Rectascensionen aller derjenigen Fixsterne, deren Positionam Himmel noch nicht genau bekannt ist, so wie auch dieRectascension der Planeten ," des Mondes u. s. f. durch die be-obachteten Durchgänge dieser letzten Gestirne durch den mitt—lern Faden des Mittagsrohrs ebenfalls mit der gröfsten Schärfebestimmen können.
Gesetzt es würde, durch jene erste Beobachtung der be-reits bekannten Fixsterne, für einen gewissen Tag die Cor-rection der Uhr x = — 55”,84 gegen Sternzeit um 0' 1 18'42 ,/der Uhrzeit gefunden. Aus den ähnlichen Beobachtungen dernächstvorhergehenden oder nächstfolgenden Tage wurde die täg-liche Zunahme dieser Correction gleich 0 ,70 gefunden. Hatman nun an jenem Tage die Culmination eines Planeten z. B.um 16 h 36' 5",96 Uhrzeit beobachtet, so ist
um 0 h 18' 42” die Correction der Uhr — 55”,84
Zunahme in 16 1 * 55’ 30” 0,47
also Correction um 16 1 ' 36’ x =— 56”,31
beobachtete Uhrzeit des Planeten , 16 h 36' 5”,96
gesuchte Rectascension des Planeten « = l6 h 35’ 9",65
oder in Bogen 0 = 248* 47' 24”,75.
Verbindet man das Vorhergehende mit dem, was oben 2 gesagtworden ist, so erhält man daraus die vorzüglichsten Vorschrif-ten über den doppelten Gebrauch dieses Instruments, das einesder wichtigsten in der beobachtenden Astronomie der Neueren ist.
L.
1 S. Art. Sternscii. IM. VIII. S. 1046.
2 S. Art. Meridiankreis. Bd. VI. S. 1793 bis 1799.