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Eilfter Band. Sach- und Namen-Register mit ergänzenden Zusätzen [...].
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Ausdehnung.

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Behälter aus einem Cyliuder von 35 Millim. Durchmesser und170 Millim. Länge mit einer angcschmelzten Thermometerröhrebestand. Drei hiermit angostcllte Versuche gaben im .Mittel0,36679, doch hält REGNAUI.T diese .Methode liir minder geeig-net. Für eine vierte Versuchsreihe wurde wieder eine grosseKugel mit einem laugen angeschmolzencn Thermometerrohregewählt, uud die Ausdehnung oder Zusummcuzichung der Luftfür deu Temperaturunterschied zwischen den beiden festen Palle-ten des Thermometers ans ihrer vermehrten oder vermindertenKlasticität bestimmt. Das gefundene Mittel aus 6 Versuchenwar 0,3665, das Mittel aus allen Versuchsreihen ist 0,3664625,wofür in müder Zahl 0,3665 angenommen wird. Wollte maustatt dessen nach Babinet’s Vorschläge 0,3666... nehmen, so

wäre dieses = gg zur Berechnung sehr bequem.

KegnAULT entschloss sich, die Ausdehuungscoeflicientcu vonzehn andern (Jasen aufziisiichen, allein zwei von diesen, desSauerstoffgas und des Auimoniakgas, gaben keine genügenden Re-sultate, weil sie sich zum Theil mit dem Uuecksilbcr verban-den. Die Ausdehnungen der andern acht Gase waren: des Stick-stoflgas —0,36682; des Wasserstoffgas = 0,36678; des Koh-lenoxydgas = 0,36667; der Kohlensäure = 0,36896; desCyaugas = 0,36821; des Slickstoffoxvduls = 0,36763; derschwefligen Säure -- 0,36696; des Chlorwasserstoffgas

= 0,36812. Da die hier gefundenen Ausdehnungen grössersind, als die der atmosphärischen Luft, und dieser Unterschieduickt aus dem Umstände erklärbar wird, dass einige dieserGase sich leichter zu tropfbaren Flüssigkeiten condetisiren las-sen, indem das am leichtesten tropfbar-flüssige, schwefligsaureGas keine merklich grössere Ausdehnung zeigt, durch dieseResultate daher das von Gay-LüSSAC aufgestcllte allgemeineGesetz der gleichen Ausdehnung aller Gase umgestossen wird,so hielt Regnault es für uötliig, einige der Versuche mit demfür atmosphärische Luft zuletzt angewendeten Apparate zu wie-derholen. Hierbei fand er für Kohlensäure 0,36844 uud 0,36856;für Stickstoffgas 0,36701 und 0,36749, mit den zuerst gefun-denen Resultaten genau übereinstimmend. Indem aber dieserApparat verstattete, die zu prüfenden Gase einem grösseren,als dem mittleren atmosphärischen Drucke auszuset^en, unddemnach zu prüfen, ob ein vermehrter Druck die Ausdehnung