Elcktricität.
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dünner Draht, welcher durch 5 Quadratfuss Belegung geschmol-zen wurde, hlieb nach dem Exautlircn unversehrt bei 25 Hna-dratfuss, indem die Elektricität über ihn hiufloss. Ein Drahtmit einem Knopfe ging in eine Campaue herab, und war aussenmit einem Elektroskope verbunden, dessen Divergenz hei einerVerdünnung bis ^ sich nicht änderte. Ein Elektrometer untereine Campaue gestellt verlor seine Divergenz nicht hei einerVerdünnung auf T ' v und sogar T ^ w , woraus Harris folgert,dass die Elektricität nur dann entweicht, wenn ein Leiter biszur Schlagwcitc genäliert ist.
Interessante Versuche über Elcktricitätserregung durch ver-dampfendes Wasser hat G. H. Armstrong angestellt i . Dieveranlassende Entdeckung war, dass eiu Arbeiter seiuc Handin den Dampfstrom aus einem Risse in einem Dampfkessel hielt,mit der andern aber das Ventil berührte, und dabei eine elek-trische Einwirkung wahruahin. Die Untersuchungen bei ge-wöhnlichen Dampfkesseln und dem isolirten einer Locomotive,wobei zugleich Glasröhren mit Hahnen cingcschrauht waren,ergaben, dass die elektrische Erregung nur hei Anwendungvon schmutzigem Wasser stattlindet, dass der Dampf allezeitpositiv elektrisch, der Kessel aber negativ elektrisch wird. Beiwachsender Spaunung wächst die Elektricität des Dampfes min-der merklich, die des Kessels dagegen ungemein, auch trittmerkliche Verstärkung ein, wenn der Dampf Wasserpartikclumit fortreisst; die stärksten Wirkungen erhält man aber amKessel, wenn die Elcktricität des Dampfes durch eiserne Spitzenabgeleitet wird und der Dampf heim Ausströmen Widerstandfindet. Aufmerksam gemacht auf die erstaunlichen Wirkungender auf diese Weise erzeugten Elektricität Hessen die Vorsteherdes polytechnischen Instituts zu London einen Riesenapparat(Hydroclectric Mach ine) verfertigen, einen eisernen Dampf-kessel von 3,5 Buss Durchmesser und 6,5 Kuss Länge mit derHeizung im Innern und auf 6 starken Glassäuleu ruhend. DerDampf entweicht aus 46 eisernen Röhren, in deren Mündungein Pfropfen von hartem Holze durch eine messingene Kuppe
1 Lond. and Edinb. Phil. Mag. T. XVII. p. 370. 452. T. XVIIf.p. 50. T. XXII. p. 1. T. XXIII. p. 194. Poggendorff Ann. Bd. LII.S. 328. Bd. LX. S. 348. Vergl. Philos. Trans. 1843. P. 1. Ami. del'liiin. et Pliys. 3ine Ser. T. X. p. 88. L’Instit. Xlme Amt. N. 520. p. 435.