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Eilfter Band. Sach- und Namen-Register mit ergänzenden Zusätzen [...].
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Lapilli.

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färbt daher den zusammengesetzten Körper. Die Salze desDidyms sind roseuroth, die des reinen Ceroxyduls und Lan-thanoxyds farblos, es gelang aber bisher nicht, sie ganz reindarzusteilen.

Lapilli. Vulcanisches Product. IX. 2264.

Last oder Schiffslast. Preussisches Mass. VI. 1328.

Lasten, zu bewegende. I. 925.

Lateralexplosion, des Blitzes. I. 647.

Latoinien. S. Höhlen. V. 423.

Lauf ring, bei Windmühlen . X. 2221.

Lava. Vulcanisches Product. III. 1100. IX. 2265.

Z u s. Lawinen. Man unterscheidet im AllgemeinenWinter- und Friihlin g s - La wi n e u. Die erstereu be-stehen aus lockerem Schnee, welcher im Winter auf den älte-ren, mit einer harten glatten Kruste überzogenen, hcrahJüllt.Wird ein Thcil desselben durch den Wind in Bewegung ge-setzt oder ist die ihn unterstützende Fläche sehr steil, so rolltoder gleitet er in die Thälcr herab und bildet die sogenann-ten Staub- oder Winter-Lawinen. Die kleineren dieserArt sind nicht gefährlich; ist aber die Masse des gefallenenSchnees sehr gross, so verschütten sie die einzelnen Häuser inden Thälern, drücken sie zusamineu und tüdten dhrcli das Ein-brechen der Häuser und ihre unglaubliche Masse Menschen undThicre. Eine eigne Gefahr bringt ausserdem der durch dieLawinen erzeugte Wind, denn du die licrabfullcnde Schnee-masse mit beschleunigter Geschwindigkeit fällt, so erlheilt sieder unter ihr befindlichen Luft eine ihr nahe gleiche Geschwin-digkeit , die bei grosser Höhe leicht orkanähnlich werden undHäuser Umstürzen kann k Die der zweiten Art, die sogenanntenFrühlings-Lawinen, kommen auf sehr hohen Bergen, alsMontblanc, Velans, Rosa, Bernhard u. s. w., auch mitten im.Sommer vor, weil dort um diese Zeit die nämlichen Ursachenwirksam sind, als auf den niedrigem Bergen im Frühling.Wenn nämlich partiell ein Thcil Schnee wegschmilzt, welcherandern Massen als Stiitzpunct diente, so fangen die letzterenan herabzurollen, nehmen Schnee und Eis mit sich fort, ballensich allmälig zu einer grossen, meistens sehr festen Massezusammen uud stürzen in die Thäler, wo sie durch ihre Lastdie Häuser zerdrücken, verschieben und vergraben uud iusbe-

1 Vergl. Gilbert Ami. Bd. LIV. S. 187.